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In zwei Wochen beginnt bereits
der Kampf um Punkte. Vorgängig können die Fussballer ihre Form bei der 11.
Austragung des Bazenheider Cups testen.
Der FC Flawil tritt als Titelverteidiger an
Beat Lanzendorfer
Fussball – Die hektische Phase
der Transferzeit ist längst den Wochen der Vorbereitung gewichen. Nun neigt
sich dieser Abschnitt aber auch seinem Ende entgegen – ab 14./15. August geht’s
wieder um Punkte. Davor bestreiten die Teams Cupspiele, mit teils
unterschiedlich hohen Hürden.
Forfaitsieg im Cup
Mit acht neuen Akteuren kann man
getrost vom «neuen» FC Bazenheid sprechen. Die bisherigen Resultate sind aber
ermutigend und lassen die berechtigten Hoffnungen aufkeimen, dass die Heeb-Boys
auf dem richtigen Weg sind. Der Alltag hätte bereits am Samstag begonnen, weil
Nordstern mangels Personal forfait gab, trifft man in der zweiten Cuprunde nun
zu Hause auf Freienbach oder Chur. Nachdem die Mannschaft in den letzten sechs
Jahren dreimal den Einzug in die 1. Hauptrunde schaffte, wäre dies auch heuer
ein lohnendes und vielleicht sogar lukratives Ziel. Die anderen drei Teilnehmer
des Bazenheider Cups müssen sich im regionalen Cup (7./8. August) bewähren. So
reist Uzwil zum Drittligisten Münsterlingen, während Flawil zum unberechenbaren
3.-Liga-Aufsteiger Rickenbach muss. Ebenfalls auf fremdem Terrain ist Kirchberg
engagiert, die Hürde Eschlikon (4.) sollte aber zu nehmen sein.
Vier neue Trainer
Eine solche Konstellation gabs in
der elfjährigen Geschichte noch nie. Gleich alle vier Vereine verpflichteten
auf diese Spielzeit einen neuen Trainer. Bei den Gastgebern ist dies Ueli Heeb,
der von Ronald Götschi und Marco Almer unterstützt wird. Kirchberg, der einzige
Drittligist im Teilnehmerfeld, hat Marco Fasoli engagiert, der in den letzten
zweieinhalb Jahren zusammen mit Armando Müller dem FC Uzwil vorstand. Dort
schwingt nun Vlado Nogic das Zepter, der den Erfolg früherer Jahre auf die Rüti
zurückbringen soll. Zu guter Letzt Flawil. Die Verantwortlichen haben nach
Langzeittrainer Marcel Helg Rado Nikodijevic unter Vertrag genommen, der zuvor
gute Arbeit beim FC Kirchberg ablieferte. Man darf also gespannt sein, welche
Akteure die Philosophie des neuen Uebungsleiters schon am besten umsetzen.
Ist Kirchberg am Zug?
Das Turnier war in den letzten
Jahren äusserst umstritten und speziell Kirchberg, obwohl Drittligist, lieferte
mehrmals eine Galavorstellung ab. Dass es trotzdem noch nicht zum Titelgewinn
reichte, lag am Pech oder an den fehlenden Nerven, wenn die Entscheidung vom
Elfmeterpunkt anstand. Nachdem Flawil vor zwölf Monaten den Siegerpokal
erstmals in die Höhe stemmte, wäre die Zeit der Kirchberger ebenso gekommen.
Klar, dass die Kontrahenten das Feld nicht freiwillig räumen, denn Bazenheid
strebt den insgesamt achten Titelgewinn an, während Uzwil zum dritten Mal ganz
oben stehen möchte.
Neue Anspielzeiten
Damit die Fussballer, die alle
einem Beruf nachgehen, nach der Arbeit kurz «durchschnaufen» können, wurden die
Anspielzeiten um eine Viertelstunde nach hinten verschoben. Somit kommts am
Montag, 2. August um 18.30 Uhr zur Paarung Uzwil – Kirchberg, während Flawil –
Bazenheid um 20.30 Uhr angepfiffen wird. Finaltag ist dann der Mittwoch, 4.
August. Anpfiff Spiel um Rang 3: 18.30 Uhr. Beginn Final: 20.30 Uhr.
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