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Neuheiten und Altbewährtes – vor dem 11. Bazenheider Cup PDF Drucken E-Mail
Freitag, 30. Juli 2010

In zwei Wochen beginnt bereits der Kampf um Punkte. Vorgängig können die Fussballer ihre Form bei der 11. Austragung des Bazenheider Cups testen.

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Der FC Flawil tritt als Titelverteidiger an

Beat Lanzendorfer

Fussball – Die hektische Phase der Transferzeit ist längst den Wochen der Vorbereitung gewichen. Nun neigt sich dieser Abschnitt aber auch seinem Ende entgegen – ab 14./15. August geht’s wieder um Punkte. Davor bestreiten die Teams Cupspiele, mit teils unterschiedlich hohen Hürden.

Forfaitsieg im Cup

Mit acht neuen Akteuren kann man getrost vom «neuen» FC Bazenheid sprechen. Die bisherigen Resultate sind aber ermutigend und lassen die berechtigten Hoffnungen aufkeimen, dass die Heeb-Boys auf dem richtigen Weg sind. Der Alltag hätte bereits am Samstag begonnen, weil Nordstern mangels Personal forfait gab, trifft man in der zweiten Cuprunde nun zu Hause auf Freienbach oder Chur. Nachdem die Mannschaft in den letzten sechs Jahren dreimal den Einzug in die 1. Hauptrunde schaffte, wäre dies auch heuer ein lohnendes und vielleicht sogar lukratives Ziel. Die anderen drei Teilnehmer des Bazenheider Cups müssen sich im regionalen Cup (7./8. August) bewähren. So reist Uzwil zum Drittligisten Münsterlingen, während Flawil zum unberechenbaren 3.-Liga-Aufsteiger Rickenbach muss. Ebenfalls auf fremdem Terrain ist Kirchberg engagiert, die Hürde Eschlikon (4.) sollte aber zu nehmen sein. 

Vier neue Trainer

Eine solche Konstellation gabs in der elfjährigen Geschichte noch nie. Gleich alle vier Vereine verpflichteten auf diese Spielzeit einen neuen Trainer. Bei den Gastgebern ist dies Ueli Heeb, der von Ronald Götschi und Marco Almer unterstützt wird. Kirchberg, der einzige Drittligist im Teilnehmerfeld, hat Marco Fasoli engagiert, der in den letzten zweieinhalb Jahren zusammen mit Armando Müller dem FC Uzwil vorstand. Dort schwingt nun Vlado Nogic das Zepter, der den Erfolg früherer Jahre auf die Rüti zurückbringen soll. Zu guter Letzt Flawil. Die Verantwortlichen haben nach Langzeittrainer Marcel Helg Rado Nikodijevic unter Vertrag genommen, der zuvor gute Arbeit beim FC Kirchberg ablieferte. Man darf also gespannt sein, welche Akteure die Philosophie des neuen Uebungsleiters schon am besten umsetzen.

Ist Kirchberg am Zug?

Das Turnier war in den letzten Jahren äusserst umstritten und speziell Kirchberg, obwohl Drittligist, lieferte mehrmals eine Galavorstellung ab. Dass es trotzdem noch nicht zum Titelgewinn reichte, lag am Pech oder an den fehlenden Nerven, wenn die Entscheidung vom Elfmeterpunkt anstand. Nachdem Flawil vor zwölf Monaten den Siegerpokal erstmals in die Höhe stemmte, wäre die Zeit der Kirchberger ebenso gekommen. Klar, dass die Kontrahenten das Feld nicht freiwillig räumen, denn Bazenheid strebt den insgesamt achten Titelgewinn an, während Uzwil zum dritten Mal ganz oben stehen möchte.

Neue Anspielzeiten

Damit die Fussballer, die alle einem Beruf nachgehen, nach der Arbeit kurz «durchschnaufen» können, wurden die Anspielzeiten um eine Viertelstunde nach hinten verschoben. Somit kommts am Montag, 2. August um 18.30 Uhr zur Paarung Uzwil – Kirchberg, während Flawil – Bazenheid um 20.30 Uhr angepfiffen wird. Finaltag ist dann der Mittwoch, 4. August. Anpfiff Spiel um Rang 3: 18.30 Uhr. Beginn Final: 20.30 Uhr.

 

 

 
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