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Wir Schweizer sind neutral
Beat Lanzendorfer
Bei Stan (links) und Richard Freid stellt sich
die Frage nicht, auf welcher Seite sie am Sonntag beim WM-Finale Holland –
Spanien stehen. Als Tulpensöhne schlägt ihr Herz logischerweise für Robben und
Co.
Ganz anders präsentiert sich die Lage bei
Ex-Trainer Oscar Escobar. Er konnte an der Euro vor zwei Jahren mit seinen
Landsleuten schon den ersten EM-Titel feiern. Gleiches möchte er am Sonntag
wiederholen, denn sowohl für Spanien wie auch für Holland wäre es der erste
WM-Titel der Geschichte. Auf Seiten von Villa, Torres und Co. steht natürlich
auch unser neuer Zwää-Trainer Dino De Luca, der als spanisch/italienischer
Doppelbürger bekanntlich zwei Eisen im Feuer hat, wobei leider nur eines so
richtig heiss wurde.
Da bleibt uns Schweizern nur der Blick von
aussen und beiden viel Glück zu wünschen. Wichtig ist, wenn es ein grandioses
Finale mit vielen Toren gibt – am Ende soll der Bessere gewinnen. Die
Sympathien sind bei uns Eidgenossen wohl gleichmässig verteilt – darum drücken
wir beiden die Daumen.
Obwohl dieses Grossereignis teilweise nicht die
erhofften spektakulären Partien brachte, schön wars trotzdem, vor allem die
Schlussphase, in der das Wetter mitspielte und man die Spiele im Freien
mitverfolgen konnte.
Nun wird’s etwas ruhiger, obwohl die
Mannschaften die Vorbereitung bereits in Angriff genommen haben. Allen, die in
den kommenden Tagen und Wochen verdiente Ferien geniessen, wünschen wir eine
schöne und geruhsame Zeit.
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