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Bazenheid bestritt am Mittwoch
sein erstes Trainingsspiel und zeigte sich trotz vieler Neuzugänge als gutes
Kollektiv. Der erste Eindruck fällt positiv aus.
Beat Lanzendorfer
«Mit dem ersten Auftritt bin ich
durchaus zufrieden, zumal wir nach einer Stunde 0:2 zurücklagen», dies die
Meinung von Trainer Ueli Heeb. In der Tat zeigte die neue Bazenheider
Mannschaft gute Ansätze und auch das Zusammenspiel untereinander klappte
teilweise schon sehr gut. Wie gespannt die Fans auf die neue Elf waren, zeigte
auch der Aufmarsch an der Linie. Erstaunlich, wie viele Besucher bei herrlichen
äusseren Bedingungen dem Spiel auf dem Zäpfehus beiwohnten.
Assist von Freid
Bei den Gästen aus Wil stand Jim
Freid, Bruder von Stan, der auf diese Saison von Bazenheid zu Gossau wechselte,
zwischen den Pfosten. Nach gut zwanzig Minuten konnte er sich sogar ein Assist
gutschreiben lassen. Sein Auskick wurde von einem Bazenheider Abwehrspieler so
unglücklich abgelenkt, dass der Ball von dort den Weg ins Gehäuse fand. Trotz
dieses Gegentores spielten die Einheimischen gut mit, gingen aber trotzdem mit
einem Rückstand in die Pause. Kurz nach dem Wechsel erhöhten die Wiler sogar
auf 0:2. Bei diesem Spielstand blieb es allerdings nicht lange. Studer konnte
nach knapp einer Stunde Spielzeit auf 1:2 verkürzen.
Ausgleich durch Vieira
Für das 2:2 war dann Vieira
besorgt. Aber nicht Abwehrspieler Marcio, sondern dessen Bruder Filipe, der
seit dieser Spielzeit ebenfalls rot/schwarz überzieht. In der Schlussphase lag
sogar der Siegtreffer in der Luft, letztlich blieb es aber beim
leistungsgerechten Unentschieden. Was Trainer Ueli Heeb auch erfreute, war,
dass seine Truppe auch physisch einen guten Eindruck hinterliess und in der
zweiten Halbzeit zusetzen konnte. Positiv auch der erste Auftritt von Rückkehrer
Jetmir Maksuti, der nicht lange fackelt und konsequent den Abschluss sucht. Die
Bazenheider haben eine erste Duftmarke gesetzt, auf dieser lässt sich aufbauen.
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