FC Herisau - FC Bazenheid 1:3

Lange genug die Nerven bewahrt

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Lange genug die Nerven bewahrt. Bazenheid holt im achten Spiel den achten Sieg, tut sich beim 3:1 in Herisau aber lange schwer. Matchwinner sind die Einwechselspieler Musliji und Beluli.

Beat Lanzendorfer

Fussball. Der Bruch kam nach neun Minuten, bis dahin waren die Alttoggenburger dominant und schnürten die Gastgeber in dessen Platzhälfte ein. Dann prallte Christoph Gebert unglücklich mit dem Herisauer Torhüter zusammen. Während der Bazenheider Captain trotz Platzwunde weiterspielte, musste Pascal Grubenmann mit Verdacht auf Hirnerschütterung ersetzt werden. Weil Herisau keinen Ersatztorhüter hatte, hütete fortan Looser das Tor. Nach siebenminütigem Unterbruch ging es weiter und eine Zeigerumdrehung später lag Herisau nach einem Flachschuss von Höhener mit 1:0 vorn. Was Bazenheid in der Folge bot, gehört nicht ins Prädikat «Hohe Kunst». Viele Fehlpässe und falsche Entscheide in der Vorwärtsbewegung verhinderten einen vernünftigen Spielfluss.

Cakir leitet die Wende ein

In der Pause war es dann laut Aussage von Trainer Stefanachi ziemlich laut in der Kabine. Die Ansprache zeigte Wirkung. Vier Minuten nach Wiederbeginn verwandelte Cakir einen direkten Freistoss aus spitzem Winkel zum 1:1. Zwei Szenen führten zu intensiven Diskussionen. Herisau schoss nach 65 Minuten das vermeintliche 2:1 – der Assistent an der Linie sah allerdings ein Abseits und hob die Fahne, ein strittiger Entscheid. Bei der Szene, die nach einem Eckball zum 1:2 durch Musliji führte, hatten die Gastgeber vehement Abstoss gefordert. Den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Abpfiff Beluli. Er hämmerte den Ball zum 1:3 in die Maschen. Der Tabellenführer konnte am Samstag auf dem schwierig zu spielenden Terrain keine Akzente setzen. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison liess er sich von einem Rückstand nicht beirren und wurde für die geforderte Geduld mit dem achten Saisonsieg belohnt. Mit den Einwechslungen von Musliji und Beluli setzte Trainer Stefanachi auf die richtigen Karten, beide Joker stachen.

Matchtelegramm

FC Herisau – FC Bazenheid 1:3 (0:1) – Sportanlage Ebnet – 100 Zuschauer – SR Vrsajkovic – Tore: 17. Höhener 1:0, 49. Cakir 1:1, 84. Musliji 1:2, 90. Beluli 1:3.

FC Herisau: Grubenmann (16. Kurzbauer); S. Looser, Ibraimi, Tasdelen, Wieland; Curaba, Keller (52. Ümit), D. Looser, Thaqi; Höhener, Nesci (76. Puopolo).

FC Bazenheid: Bernet; Dilsiz, Früh, Läng, Farkas; Mlinaric (78. Musliji), Luis (88. Györky), Gebert, Ledergerber (60. Beluli), Düring, Cakir.

Verwarnungen: 46. D. Looser (Foul), 55. Cakir (Foul), 65. Farkas (Foul), 68. Düring (Foul), 86. Musliji (Reklamieren), 87. Tasdelen (Foul).

Bemerkung: Bazenheid ohne Maksuti (verletzt), Gregorin (abwesend).

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