FC Wängi - FC Bazenheid 0:5 (0:2)

Die Hoffnung war von langer Dauer

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Trotz Enttäuschung will man gemeinsam in die Zukunft gehen.
 
Die Dinge nahmen gleichwohl ihren erwarteten Verlauf. Trotz 5:0-Erfolg in Wängi kann Bazenheid Uzwil im letzten Spiel der Saison nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen. Die Benz-Elf verdiente sich den Aufstieg durch einen 2:1-Derbysieg gegen Henau.

Beat Lanzendorfer

Fussball. Als nach wenigen Minuten die Kunde von der Henauer Führung die Grosswies erreichte, schöpften die Bazenheider Anhänger Hoffnung, dass es mit dem Aufstieg doch noch klappen könnte. Umso mehr, als kurz darauf Jetmir Maksuti nach einem Freistoss von Cakir zum 0:1 traf. Kaum war der Jubel verhallt, doppelte der Torschütze nach. Nach starkem Alleingang von Holenstein traf er beim zweiten Versuch zum 0:2. Den Alttoggenburgern war ein perfekter Auftakt gelungen, danach nahmen sie etwas Tempo weg, blieben aber jederzeit Herr der Lage. Plötzlich liefen die Mobiltelefone wieder heiss. Die Nachrichten waren weniger gut – Uzwil hatte zum 1:1 ausgeglichen. Auf dem Spielfeld selber passierte vor dem Wechsel, mit Ausnahme jener Szene, als sich Bommer in einem unglücklichen Zweikampf die Schulter auskugelte und den Platz verlassen musste, nicht mehr viel.

Maksuti, wer sonst

Klar, war das 1:1 zwischen Uzwil und Henau zur Pause auch auf der Grosswies das Thema. Nicht wenige wünschten sich, dieser Spielstand hätte auch in gut 45 Minuten noch seine Gültigkeit. Vorerst aber betraten die Akteure wieder das Spielfeld und knüpften dort an, wo sie aufgehört hatten. Eine Stunde war vorbei, da traf Maksuti zum dritten Mal. Es war sein 18. Saisontreffer. Letzte Zweifel, bei einem Tor der Einheimischen könnte es nochmals eng werden, waren endgültig verflogen. Es sollte aber der letzte unbeschwerte Jubel der Toggenburger werden. Noch bevor der eingewechselte Marjakaj auf 4:0 erhöhte, kamen schlechte Nachrichten aus dem Osten – Uzwil war durch Obrist in Führung gegangen. Letzter Akt in Wängi war das 0:5 von Holenstein wenige Augenblicke vor dem Abpfiff. Da war das Spiel auf der Rüti bereits Geschichte und der Aufsteiger gefunden – und diese Tatsache war auch bis nach Wängi durchgedrungen.

Riesige Enttäuschung

Die Enttäuschung darüber, zum dritten Mal in Folge das Feld der Verlierer anzuführen, war riesig im Lager der Bazenheider. Es ist auch müssig, darüber nachzudenken, wo der fehlende Punkt liegengeblieben ist. Trotzdem ist es im Nachhinein ärgerlich, gegen die Absteiger Bischofszell und Henau nur sieben von zwölf möglichen Punkten geholt zu haben. Unter dem Strich darf die Enttäuschung aber nicht allzu lange dauern. Wer 53 von möglichen 66 Punkten holt, hat das meiste richtig gemacht.

Matchtelegramm

FC Wängi – FC Bazenheid 0:5 – Grosswies – 340 Zuschauer – SR Dieng – Tore: 12. Maksuti 0:1, 18. Maksuti 0:2, 61. Maksuti 0:3, 74. Marjakaj 0:4, 89. Holenstein 0:5.

FC Wängi: Meiler; Burgermeister, Sandmeier, Dilsiz, Holenstein; Gantenbein, Wiesmann, Luis, Bommer (40. De Alcantara), Tuchschmid (46. Böhi), Pelusi.

FC Bazenheid: Bernet; De Martin, Schrepfer, Baumann, Cakir; Mlinaric, Gregorin, Stadler; Luis (60. Marjakaj), Maksuti (75. Schefer), Holenstein.

Verwarnung: 78. Dilsiz (Reklamieren).

Bemerkung: Bazenheid ohne Cristiani, Dölger, Gebert, Ceka und Düring (alle verletzt).

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