FC Bazenheid - FC Herisau 2:1 (1:0)

Das Dutzend ist voll

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Bazenheid bleibt zum zwölften Mal in Folge ungeschlagen und verteidigt durch das 2:1 gegen Herisau die Tabellenspitze. Matchwinner war wie so oft Jetmir Maksuti, der beide Tore der Alttoggenburger erzielte.

Beat Lanzendorfer

Fussball. «Die Zeit zwischen der 30. und 60. Minute hat mir nicht gefallen. Da haben wir nicht gut gespielt. Zudem kassierten wir vor dem Sechzehner zu viele Freistösse, einer davon hat ja dann zum Anschlusstor geführt», zeigt sich Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi durchaus selbstkritisch. Er sah allerdings auch, dass seine Mannschaft die bessere war und als verdienter Gewinner vom Platz schritt. Einfach wird den Alttoggenburgern das Siegen aber auch nicht gemacht, denn nicht zum ersten Mal trat der Gegner mit einer kompakten Defensive an und war darauf bedacht, in erster Linie keinen Gegentreffer zu kassieren. Diese Taktik sollte jedoch nur 14 Minuten aufgehen.

Maksuti in Topform

Es gab Zeiten, da kämpfte Jetmir Maksuti mit leichtem Übergewicht, was sich auch in der Torproduktion negativ bemerkbar machte. Nun ist der 28-Jährige in einer blendenden Verfassung, gewinnt praktisch jeden Zweikampf und ist auch in der Luft kaum vom Ball zu trennen. Die Folge davon: Er trifft zurzeit aus praktisch allen Lagen. Nicht umsonst hat er in den vier Rückrundenpartien schon sechsmal ins Schwarze getroffen. Seinen guten Torriecher stellte er auch beim 1:0 unter Beweis, profitierte allerdings auch von der glänzenden Vorarbeit durch Luis und Mlinaric. Hätte Bazenheid die Konzentration hochgehalten, vor allem beim letzten Ball, wäre die Partie wohl schon vor dem Wechsel in die richtigen Bahnen gelenkt worden. Chancen durch Luis, zwei Weitschüsse, und erneut Maksuti, der einen Lob knapp neben das Gehäuse setzte, waren vorhanden. Auf der Gegenseite hatte Salihovic Pech, sein Freistoss streifte das Lattenkreuz.

Schefer bringt Schwung

Nach dem Seitenwechsel war es speziell der eingewechselte Schefer, der neuen Schwung brachte. Er war es denn auch, der durch eine herrliche Einzelleistung Maksuti das 2:0 ermöglichte. Später hatten der eben erwähnte Schefer und Stadler die Möglichkeit, das Skore zu erhöhen. Der eine zielte knapp daneben, der andere sah seinen Schuss durch Goalie Jung pariert. Als Keller mit einem Freistoss nach 82 Minuten auf 1:2 verkürzte, stand den Einheimischen eine vermeintlich heisse Schlussphase bevor. Dem war aber nicht so. Die Gäste waren nicht in der Lage, Schlussmann Bernet ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass Bazenheid im Frühling sehr souverän auftritt, auch in schlechteren Phasen die Übersicht behält und mit dem Sieg gegen Herisau eine schwierige Hürde übersprungen hat, denn in der Vergangenheit taten sich die St.Galler gegen die Appenzeller immer sehr schwer.

Matchtelegramm

FC Bazenheid – FC Herisau 2:1 (1:0) – Sportplatz Ifang – 120 Zuschauer – SR Voirol – Tore: 14. Maksuti 1:0, 65. Maksuti 2:0, 82. Keller 2:1.

FC Bazenheid: Bernet; Dölger, De Martin, Baumann; Stadler, Gregorin, Mlinaric (42. Schefer), Luis (69. Schrepfer), Gebert; Holenstein (76. Düring), Maksuti.

FC Herisau: Jung; S. Looser (69. Wieland), Keller, Gavrilovic, Schmid; Follador, Salihovic (51. R. Schoch); Caamano, Nesci; D. Schoch (51. D. Looser), Cengiz.

Verwarnungen: 35. Caamano, 47. Baumann, 85. Looser, 91. Gavrilovic (alle Foul).

Bemerkung: Bazenheid ohne Cakir (gesperrt) und Cristiani (verletzt).

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