Interview mit Heris Stefanachi

Vor dem Rückrundenbeginn am Samstag gegen Calcio Kreuzlingen

tt bl stefanachi

Zweikampf an der Spitze

Wer steigt auf, Uzwil oder Bazenheid? Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi äussert sich zu den Chancen der Alttoggenburger, die am Ostersamstag auswärts gegen Calcio Kreuzlingen starten.

Beat Lanzendorfer

Die Übermacht von Uzwil und Bazenheid mit zwölf respektive elf Punkten Vorsprung ist eklatant. Haben Sie vor der Saison eine solche Entwicklung kommen sehen?

Heris Stefanachi: Nein, überhaupt nicht. Ich habe mit Herisau, das die letzte Saison stark beendet hat, und einer Überraschung gerechnet. Diese Konstellation habe ich aber natürlich lieber.

Ihre Mannschaft und diejenige aus Uzwil liegen praktisch gleichauf. Wo sehen Sie jeweils Vorteile gegenüber der anderen?

Stefanachi: Uzwil hat gute Eins-zu-Eins-Spieler auf den Flügeln, einen eingespielten Sturm und Erfahrung im Zentrum. Unsere Stärken werden wir dann auf dem Platz präsentieren.

Sehen Sie auch Schwachstellen beim Konkurrenten? Verraten Sie uns diese?

Stefanachi: Nein, das bespreche ich intern mit meinem Team.

Bazenheid hat in der Winterpause noch einige Transfers getätigt. Wer ist gekommen, wer gegangen?

Stefanachi: Andrin Holenstein, Flavio De Martin, Sven Düring und Michele Rocco sind gekommen. Roman Kipfer und Ercan Atak sind beide zu Wattwil Bunt zurückgekehrt.

Andrin Holenstein gilt als hervorragender Fussballer, kann bei Nichtberücksichtigung aber auch zum Problem werden. Haben Sie ihn unter Kontrolle?

Stefanachi: Andrin hat eine Anpassungsphase hinter sich. Er ist auf einem guten Weg und wird bald bereit sein, um uns zu verstärken. Ich bin mit ihm zufrieden. Wir haben ein grosses Kader für die Rückrunde, alle müssen sich für das Ziel anpassen.

Kürzlich kehrte die Mannschaft aus dem Trainingslager auf Malta in die Schweiz zurück. Wie war's?

Stefanachi: Das Trainingslager war gut. Guter Teamgeist, lockere Stimmung, und mit den Trainings war ich zufrieden. Wegen der Ortstafeln und wegen des Linksverkehrs tat ich mich anfangs schwer, aber auch das haben wir nach einer Anpassungsphase gemeistert. Das menschliche Verhalten der meisten Spieler hat mir besonders gefallen – Kompliment, weiter so.

Zurück zur Meisterschaft: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass Bazenheid zum dritten Mal in Folge die Serie auf Platz 2 beendet, wofür man sich allerdings nichts kaufen kann?

Stefanachi: Ich habe keine Zeit, um über so was nachzudenken. Wenn man nicht an seine Ziele glaubt, dann wird man sie nie erreichen.

Zum Auftakt geht es zu Calcio Kreuzlingen (4. April, Platz 5), dann empfängt Bazenheid Angstgegner Bischofszell (11. April) und muss bereits in der 3. Runde zum Gigantenduell nach Uzwil. Ist die Meisterschaft bereits am 18. April entschieden?

Stefanachi: Die Meisterschaft wird nicht im Spitzenspiel entschieden, sondern in den restlichen zehn Begegnungen.

Wie sieht Ihre persönliche Zukunft aus? Bleiben Sie dem FC Bazenheid erhalten?

Stefanachi: Diese Frage kann ich jetzt noch nicht beantworten. Es werden zu gegebener Zeit Gespräche stattfinden.

Nennen Sie uns drei Gründe, warum Bazenheid Uzwil noch abfängt und im Sommer über die Rückkehr in die 2. Liga interregional jubeln darf.

Stefanachi: Weil wir seit dem 6. Januar viel und hart dafür gearbeitet haben, weil meine Spieler das verdienen und weil es das einzige ist, das zählt.

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