FC Bazenheid – FC Weinfelden-Bürglen 1:2 (1:1)

Eine weitere Enttäuschung

Weinfelden 13413 2


Beat Lanzendorfer

Fussball – Bazenheid kommt nicht in die Gänge und wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis in diesem Jahr. Zuerst aber zum Positiven: Der Frühling hat endlich auch im Toggenburg Einzug gehalten, die Leistung des Schiedsrichtertrios fehlerlos und der zwischenzeitliche Ausgleich von Gebert eine Augenweide. Der Rest? Gibt es noch Gutes zu berichten, wenn man innert acht Tagen dem Drittletzten und dem Letzten unterliegt? Die Alttoggenburger befinden sich in einer Abwärtsspirale, deren Ende nicht absehbar ist.

Warnschuss der Gäste

Als Schlusslicht hatten die Gäste die Zeichen erkannt und waren nicht auf dem Ifang aufgekreuzt, um die Punkte kampflos abzugeben. Ein erster Warnschuss prallte bereits nach drei Minuten an die Latte. Kurz darauf legte Cakir zu Seiler auf, der das Tor knapp verfehlte. Dann war es der Passgeber, der fünf Minuten später in Schlussmann Recine seinen Meister fand. Wie angeschlagen das Bazenheider Gebilde zurzeit ist, zeigte sich noch vor Ablauf einer Viertelstunde. Weinfelden spielte zwei drei direkte Bälle, lancierte dann links Urbani, der mit seinem Flachschuss keine Mühe bekundete, das 0:1 zu erzielen. Was folgte war die beste Phase der Einheimischen, die nur 180 Sekunden später mit dem Ausgleich belohnt wurde. Brunner schlug einen Freistoss in der eigenen Hälfte Richtung gegnerisches Tor. Gebert reagierte am schnellsten, nahm den Ball technisch perfekt an, lupfte ihn über den Goalie, von dort fand das Leder via Lattenunterkante den Weg ins Tor, 1:1. Es folgte eine kurze Druckphase des Heimteams, nach 25 Minuten verflachte die Begegnung aber immer mehr, das wars vor dem Wechsel.

Weinfelden legt wieder vor

Die zweite Halbzeit war neun Minuten alt, da lagen die Gäste wieder vorn. Pozhari schoss links aus einem Winkel, der im Normalfall nicht zu einem Tor führen darf. Zur Überraschung des Schützen und auch von Torhüter Bresci fand der Ball aber den Weg ins Tor. Noch aber blieb mehr als eine halbe Stunde Zeit, um drohendes Unheil abzuwenden. Bazenheid erarbeitete sich durchaus Chancen, die zum Ausgleich hätten führen können. So traf Puopolo einmal nur den Innenpfosten, ein weiteres Mal sündigte Marjakaj vor dem Tor. Der Rest des Spiels? Zum Vergessen! Bazenheid war nie in der Lage, den nötigen Druck aufzubauen, um den Gegner auch nur Ansatzweise in Bedrängnis zu bringen – wohlgemerkt, das Schlusslicht. Auch wenn das Gesicht der Mannschaft im Gegensatz zur Vorrunde teilweise ein anderes ist, der Leistungsabfall ist frappant.

Matchtelegramm

Sportplatz Ifang – 100 Zuschauer – SR Vrsajkovic – Tore: 14. 0:1 Urbani, 17. 1:1 Gebert, 54. 1:2 Pozhari.

FC Bazenheid: Bresci; Studer, Brunner, Schrepfer (85. Elmazi); Gafuri (75. Ott), Seiler (49. Musliji); Marjakaj, Cakir, Sostaric, Gebert; Puopolo.

FC Weinfelden-Bürglen: Recine; Schmid, Dölger, Dietrich, Braun; Zbinden, Pozhari, Zeba (79. Seljimi), Urbani; Petrovic, Meresi (66. Ponzo).

Verwarnungen: 40. Puopolo (Foul), 92. Ponzo (Foul).

Bemerkung: Bazenheid ohne Gregorin (krank), Maksuti (gesperrt), Baumann (fällt mit Kreuzbandriss für längere Zeit aus).