FC Frauenfeld - FC Bazenheid 1:0 (0:0)

Erste niederlage der Rückrunde

Mitte


Bei tollem Wetter startete der FC Bazenheid auf der kleinen Allmend in Frauenfeld in die «Englische Woche». Das Spiel hatte für gewisse Akteure eine besondere Bedeutung, da einige Spieler, wie auch der Trainer des FC Bazenheid, aus Frauenfeld stammen und auch dort schon gespielt haben.

Die Toggenburger wollten wieder direkt loslegen wie in den letzten Spielen, was in der Form von Farkas, der Titaro in die Tiefe schickte, auch gelang. Richtig gefährlich wurde diese Situation jedoch nicht. Im Gegensatz zur ersten frauenfelder Aktion in der 13. Minute. Ein bazenheider Verteidiger konnte den Ball nicht richtig abdrängen wodurch der Frauenfelder in der Mitte seinen Mitspieler bedienen konnte, dieser verpasste jedoch das leere Tor – Glück für Bazenheid!

Auf beiden Seiten konnte sich kein richtig attraktives Spiel entwickeln, viele Aktionen der Frauenfelder endeten im Abseits und jene der Bazenheider versandeten im Mittelfeld. Die erste Halbzeit gehörte aber den Frauenfeldern, mit 4 - 1 Chancen.

Vor der Pause kamen beide Teams noch zu je einer Grosschance. Ein Frauenfelder konnten sich auf der Seite gegen drei Verteidiger behaupten, seine Hereingabe sprang jedoch dem Stürmer an die Hand. Die Bazenheider auf der anderen Seite hatten ihre Topchance nach einer einstudierten Eckballvariante durch Cakir, welcher vom Torwart geklärt werden musste. Beim Nachschuss stand jedoch ein Bazenheider im Abseits.

Insgesamt war festzustellen, dass der FC Frauenfeld sehr hoch stand und in der Defensive keine Gefahr aufkommen liess, effizienzmässig jedoch einiges zu wünschen übrig liess. Auf bazenheider Seite war zu sehen, dass man zwar gewillt war, aber irgendwie mit der harten Gangart nicht richtig zurechtkam. Leider waren an diesem Tag zu viele technische Fehler vorhanden, sodass sie ihr gewohntes Spiel nicht aufziehen konnten.

Nach der Pause kam dann der Schockmoment für die Bazenheider. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff verlor Baumann als letzter Mann den Ball. Der Frauenfelder Angreifer bedankte sich und legte den Ball zur Mitte, wo sein Mitspieler nur noch zum 1:0 einschieben musste.

Die Frauenfelder konzentrierten sich nun vor allem auf die Defensive und fuhren einige Konter. Der FC Bazenheid fing an sein schnelles Spiel über die Flügel zu zeigen. Sie verzichteten nie auf einen sauberen Spielaufbau und teilweise wurden die Kombinationen wieder gut gespielt. Leider fehlte an diesem Tag in der 2. Halbzeit zu oft der richtige letzte Pass.

In der 81. Minute wurde Lopes durch Jungblut ersetzt. Dieser brachte mit seiner Schnelligkeit noch einmal etwas Wirbel in den bazenheider Angriff. Der FC Bazenheid, der diese Niederlage nicht so hinnehmen wollte, powerte, war aber oft zu hektisch in den Aktionen. In der 89. Minute war es Gebert, der nach einer Flanke von Györky zum Abschluss kam. Dank dem Gewaltsreflex vom Torwart des FCF stand es nach wie vor 1:0. Die letzte Aktion des Spiels war ein Eckball für den FCB wo auch der fast zwei Meter grosse Goali Bernet mit nach vorne stürmte. Captain Baumann kam alleine zum Kopfball, aber auch dieser Ball flog knapp über die Latte.

Insgesamt war es sicherlich ein verdienter Sieg für den FC Frauenfeld, jedoch mit bitterem Nachgeschmack, da die Thurgauer nicht wirklich zwingend waren und nur durch einen FCB-Fehler zu ihrem einzigen Tor kamen.

Nun heisst es für den FC Bazenheid dranbleiben, da man am Mittwoch und Samstag schon die nächsten Partien gegen de FC Chur sowie den Tabellenführer aus Lindt zu bestreiten hat.



Fazit des Trainers Heris Stefanachi:

«Leider haben wir heute die schlechteste Halbzeit der Rückrunde gespielt. Frauenfeld war gut auf uns eingestellt. Im Spielaufbau hatten wir zu viele technische Fehler und zu wenig Bewegung ohne Ball, um das Pressing der Frauenfelder auszuspielen, was wir sicherlich mit einer besseren Konzentration und Positionierung hätten machen können. In der 2. Halbzeit war die Reaktion der Mannschaft sichtbar, wir haben das Spiel besser gestaltet, aber dann fehlte der entscheidende letzte Pass in den letzten 20 Metern. Wenn man eine Halbzeit verschenkt, dann ist es auch richtig, dass man verliert.»


Impressionen:

SpielSpiel2











Spiel3Schluss











EckballTeam am schluss


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