FC Bazenheid - FC Wil II 3:2

Mit Herz zum Sieg
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Mit einer Energieleistung konnten die Toggenburger im zweiten Durchgang die Partie noch drehen und in letzter Minute den Dreier sichern. Nach einem Sieg sah es aber nach 45 Minuten nicht aus, denn zur Pause lag die Heimmannschaft mit 0:2 zurück.


Schwache Hälfte

Die Bazenheider starteten eigentlich gut ins Spiel und hatten in der Anfangsphase zwei kleine Torchancen. Danach haben sie die Kontrolle über das Spiel verloren und die Wiler legten einen Zahn zu. Nach zwanzig Minuten kombinierte sich die Gästemannschaft die erste Möglichkeit schön heraus, aber Gähwiler rettete sehr gut zum Eckball. Den fälligen Eckball köpfte Rahimi dann trotzdem wuchtig in die Maschen. Nach einer halben Stunde hatte Titaro den Ausgleich auf dem Fuss, aber vergab das Geschenk der Wiler Hintermannschaft kläglich. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste das Score auf 0:2, Puglieses Schuss aus 18 Metern war hervorragend. Nur Sekunden später verpassten sie sogar eine höhere Führung, freistehend aus rund acht Metern kann man auch so einen Schuss versenken.             


Stefanachi führt Team zum Sieg

Die Bazenheider kamen mit vorher vermisster Leidenschaft aus der Kabine und rissen das Spiel an sich. Lautstark angefeuert von Trainer Stefanachi rannte das Heimteam an, die Wiler kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte, ein Treffer lag in der Luft. Trotzdem musste Gähwiler noch vor dem Anschlusstreffer mit einer Glanzparade die Mannschaft im Spiel halten. Durch die Einwechslung von Düring weichte Titaro auf die Flügelposition aus und fühlte sich in seiner eigentlichen Stammposition pudelwohl. Er zeigte nun eine bärenstarke Leistung und erzwang das Eigentor zum 1:2. Der Treffer stärkte sichtlich das Selbstvertrauen des Heimteams, welche nun dank ihrem gepflegten Kombinationsspiel noch mehr die Überhand gewannen. Den Ausgleich erzielte in der 67. Minute der formstarke Mlinaric, er schloss einen sehenswerten Angriff gekonnt ab. Die Toggenburger erhöhten noch einmal das Tempo und mussten trotzdem bis zur letzten Minute auf den Siegestreffer warten. Wie zu der zweiten Halbzeit passend, wechselte das Trainerduo den Siegestorschützen ein. Jungblut fasste sich rund 16 Meter vom Tor entfernt ein Herz und zog voll ab. Die unterlegene Gästemannschaft spielte die letzten Minuten in Unterzahl, da sich ein Spieler verletzte und sie schon dreimal gewechselt hatten. Von Pech im Spiel konnte dennoch nicht die Rede sein, da der 0:1 Führungstreffer ein Foulspiel an Früh vorgegangen war und da zwei penaltywürdige Aktionen für Bazenheid nicht gepfiffen wurden.  


Heris Stefanachi

Enttäuschende erste Halbzeit, ich war richtig wütend. Was aber wichtiger war, ich habe in der zweiten Halbzeit die Prinzipien gesehen, die uns auszeichnen müssen. Nie aufgeben, es wurde um jeden Meter und um jeden Ball gekämpft, auch alle zweiten Bälle wurden gewonnen. Das Gegenpressing funktionierte viel besser und so konnten wir lange Druckphasen kreieren. Nach dem Ausgleich wollten wir dann um jeden Preis auch den Sieg erzwingen. Die Startaufstellung im Zentrum habe ich wahrscheinlich nicht richtig getroffen. Die Umstellungen wirkten sich positiv aus, Gebert führte die Mannschaft im Zentrum nach vorne und Düring gab uns in der Offensive die langersehnte Anspielstation um wichtige Meter zu gewinnen. Meine Mannschaft hat einmal mehr bewiesen, dass sie zusammen jede Situation meistern können. Ich bin fix und fertig, aber glücklich.



Matchtelegramm

FC Bazenheid - FC Wil 1900 2 3:2 (0:2)

Sportplatz Ifang - 170 Zuschauer - Tore: 22. Rahimi 0:1, 44. Pugliese 0:2, 53. Eigentor Beka 1:2, 67. Mlinaric 2:2, 90. Jungblut 3:2.

FC Bazenheid: Gähwiler; Lopes Gomes, Baumann, Früh, Gebert; Kuhn, Györky, Schneider (46. Düring, 91. Gregorin), Mlinaric, Cakir; Titaro (82. Jungblut).

Bemerkungen: Bazenheid ohne Farkas, Musliji (verletzt), Perri, Cengiz, Ibraimi (nicht im Aufgebot).

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