Tobel-Affeltrangen – Bazenheid 1:0 (1:0)

Den Favoriten besiegt

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Tobel siegt gegen Bazenheid 1:0 (1:0) dank einer aufsässigen Spielweise in der ersten Halbzeit und dank hohem Einsatz und Glück im zweiten Umgang.

Urs Nobel

In der 77. Minute fiel ein Bazenheider Treffer mittels Distanzschuss durch Mlinaric. Schiedsrichter Zeciri wollte schon zur Mitte zeigen, als er feststellte, dass sein Assistent ein Positionsoffside angezeigt hatte. Zehn Minuten später wurde der Ball in die Richtung von Maksuti und Baumann gespielt. Maksuti schnappte sich den Ball und traf. Erneut wurde Offside angezeigt. Baumann wäre wohl in einer besseren Position gestanden. So blieb es beim einzigen Treffer der Partie, der dem Tobler Niels Flück nach 23 Minuten gelang. Flück profitierte von einem Ausrutscher seines direkten Gegenspielers und hatte alle Zeit der Welt, den Ball in die Maschen zu setzen. In der Pause gaben zwei Dinge zu reden.

Mit vielen weiten Bällen

Was wäre für Bazenheid möglich gewesen, wenn Maksuti in der Anfangsphase aus sieben Metern das Tor getroffen und nicht in die Hände von Torhüter Barberi geschossen hätte? Und: Würde der FC Tobel-Affeltrangen das kräfteraubende Pressing in der zweiten Halbzeit aufrechterhalten können? Während die erste Frage zwar nicht beantwortet werden muss, dann aber die zweite. Und die Antwort lautet: Ja, der FC Tobel konnte. Zwar nicht mehr so wirkungsvoll wie in der ersten Halbzeit, aber doch immerhin so erfolgreich, dass er verhindern konnte, dass Bazenheid zu mindestens einem Treffer kam. Der FC Tobel-Affeltrangen liess sich im zweiten Umgang immer weiter in die Defensive zurückdrängen. Dem Heimteam kam aber entgegen, dass die Alttoggenburger zu oft mit weiten Bällen agierten, als zu versuchen, trotz schwierig bespielbarem Terrain den Erfolg mit spielerischen Mitteln anzustreben.

Eine gute Halbzeit ist zu wenig

Tobels Sportchef Roger Kernen freute sich schliesslich über den knappen Erfolg der Thurgauer, die den Erfolg in Herisau vor einer Woche mit einer eindrücklichen Leistung bestätigen konnten. Bazenheids Trainer Heris Stefanachi haderte mit den beiden strittigen Szenen gegen Schluss der Partie, war aber gleichzeitig so fair, einzugestehen, dass man auch als Favorit nicht gewinnen könne, wenn man nur eine Halbzeit gut spiele.

Matchtelegramm:

Tobel-Affeltrangen – Bazenheid 1:0 (1:0) – Breite – 280 Zuschauer – SR Zeciri. Tor: 23. Flück 1:0.

FC Tobel-Affeltrangen: Barberi; Hagenbüchli, Rieser, Hobi, Wagner; Manz (89. Widmer), Hollenstein, Schmid, Flück (60. Jungblut); Lapcevic (80. Strebel), Bachmann.

FC Bazenheid: Bernet; Früh (65. Holenstein, Läng, Baumann, Gebert; Ramada (38. De Martin), Stadler, Mlinaric, Ledergerber, Maksuti, Schefer.

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