FC Wängi – FC Bazenheid 0:2 (0:0)

Woche schadlos überstanden
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Bazenheid gewinnt das schwierige Auswärtsspiel in Wängi durch Tore von Schefer und Mlinaric mit 2:0. Drei Partien innert acht Tagen haben allerdings Spuren hinterlassen.

Beat Lanzendorfer

Fussball. Es war mit Sicherheit nicht die beste Saisonleistung, die die Alttoggenburger am Samstag abgeliefert haben. Zum einen taten sich die Akteure auf dem schwierig zu bespielenden Terrain sehr schwer, zum anderen zollten sie dem Cupspiel unter der Woche Tribut. «Mir war wichtig, dass wir auch das dritte Spiel innert acht Tagen gewinnen. Das ist uns gelungen und darum bin ich stolz auf meine Akteure. Sie haben Charakter bewiesen», zeigte sich Heris Stefanachi, Trainer der Bazenheider, nach Spielschluss zufrieden. Einfach war es tatsächlich nicht, denn Wängi trat lange Zeit nicht wie ein Abstiegskandidat auf und hätte aufgrund der Möglichkeiten durchaus in Führung gehen können. Die Abschlussschwäche ist das Problem der Thurgauer, die nach der achten Runde auf den letzten Platz abgerutscht sind.

Langes Abtasten

Die Geschichte des ersten Umgangs ist schnell geschrieben. Bazenheid hatte zwar optisch leichte Vorteile, Wängi-Goalie Meiler brauchte aber selten einzugreifen. Bernet auf der Gegenseite ging es gleich, auch er wurde nicht wirklich warm. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig. De Carvalho brachte zwei Minuten nach Wiederbeginn das Kunststück fertig, den Ball aus kurzer Distanz nicht im Gehäuse unterzubringen. Nun begann die beste Phase der Gastgeber, bei denen Luis und Burgermeister zweimal aus aussichtsreicher Position vergaben. Anschauungsunterricht, wie ein Konter erfolgreich abgeschlossen wird, gaben die Bazenheider nach 55 Minuten. Mlinaric lancierte Schefer, dieser liess seinen Gegenspieler stehen und schloss wuchtig zum 0:1 ab. Mit der Einwechslung von Düring fiel das Pendel dann definitiv auf die St.Galler Seite. Zuerst scheiterte der «Powerman» nach einem Alleingang knapp, dann holte er jenen Eckball heraus, in dessen Folge Mlinaric in der Schlussminute auf 0:2 erhöhte. Die Direktabnahme war sehenswert. Der gleiche Akteur hatte dreissig Minuten vorher nach herrlichem Rückpass von Gebert aus guter Position verpasst. Drei Tore Differenz hätten allerdings auch nicht dem Gezeigten entsprochen. Nun bleibt Bazenheid eine Woche Zeit, die Batterien neu aufzuladen, denn vor der Winterpause stehen noch drei Spiele an.

Matchtelegramm

FC Wängi – FC Bazenheid 0:2 (0:0) – Sportplatz Grosswies – 220 Zuschauer – SR Berisha – Tore: 55. Schefer 0:1, 90. Mlinaric 0:2.

FC Wängi: Meiler; Luis, Tuchschmid (24. Musaj), Sandmeier, Fässler (78. Rauber); Burgermeister, Panic, Votta, Holenstein; De Carvalho, Bommer.

FC Bazenheid: Bernet; Dölger, De Martin, Baumann, Gebert; Läng, Luis (79. Negro), Mlinaric, Schefer; Dilsiz (53. Düring), Musliji (70. Holenstein).

Verwarnungen: 34. Mlinaric (Foul), 39. Burgermeister (Foul), 90. Holenstein (Unsportlichkeit).

Bemerkung: Bazenheid ohne Schrepfer (verletzt), Stadler und Maksuti (beide gesperrt), Ledergerber (Schule). Wängi ohne Sanchez, Widmer und Gomez (alle verletzt), Germann (krank), Gantenbein und Pelusi (beide abwesend).

 
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