Ohne Ruhm in die nächste Cuprunde

Bazenheid steht durch den 3:0-Sieg gegen Viertigist Uznach im Achtelfinale des regionalen Cups. Noch fehlen drei Siege in der Vorrunde, um sich für die erste Hauptrunde des Schweizer Cups zu qualifizieren.

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Beat Lanzendorfer

Fussball. Die Alttoggenburger reisten buchstäblich mit dem letzten Aufgebot über den Ricken. Sieben Spieler standen aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung. Auf der Bank nahmen lediglich Torhüter Bernet, Früh und Maksuti sowie als dritter Feldspieler Trainer Stefanachi Platz. Trotzdem war die Vorgabe klar: Der Vorstoss in die nächste Cuprunde war Pflicht. Dies gelang dank Toren von Dölger, Ledergerber und Maksuti. Mit Ruhm zugedeckt haben sich die Bazenheider allerdings nicht.

Dölger lanciert Spiel

Besser hätte die Begegnung für Bazenheid nicht beginnen können. Dölger erzielte nach sechs Minuten das 0:1, nachdem sich Stadler und Ledergerber auf der linken Seite gut durch die Uznacher Hintermannschaft gespielt hatten. Davor hatte schon Musliji die Führung auf dem Fuss, scheiterte aber an Torhüter Molina. Der Vorsprung brachte zwar Sicherheit, trotzdem konnten die Gäste das Spiel nicht in gewohnter Manier an sich reissen. Hinderlich waren zum einen der aufsässige Gegner, zum anderen das tiefe Terrain. Kam hinzu, dass einige Akteure nicht bereit waren, an ihre Leistungsgrenze zu gehen. Gleichwohl gilt es anzumerken: Die Stefanachi-Elf blieb nun im achten Pflichtspiel zum siebten Mal ohne Gegentor. Am nächsten dran, diesen Nimbus zu knacken, war Ameti. Er sah seinen gut geschossenen Freistoss aber herrlich von Rocco pariert. Bazenheid seinerseits tat sich einmal mehr schwer beim Toreschiessen. Jeweils zweimal Luis und Stadler hätten das Skore vor der Pause locker erhöhen können.

Ohne Zittern weiter

Dass Trainer Stefanachi in der Pause mit der Leistung seiner Akteure nicht zufrieden war, konnte man bis in den Garderobengang hören. Das Spiel wurde nach dem Wechsel zwar nicht besser, was teilweise auch mit den sintflutartigen Regenfällen zu erklären ist, trotzdem gelangen den Gästen zwei weitere Tore. Zuerst traf Ledergerber auf Pass von Negro zum 0:2, vier Minuten vor dem Abpfiff verwertete Maksuti ein Zuspiel von Gebert zum 0:3-Endstand. Letztlich bot die Vorstellung der Bazenheider keinen Anlass, um in Jubelstürme auszubrechen. Zweifel kamen aber nie auf, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Letztlich galt es die Cuprunde zu überstehen und das ist ohne Zittern und ohne grössere Anstrengung gelungen.

Matchtelegramm

FC Uznach – FC Bazenheid 0:3 (0:1) - Sportplatz Benknerstrasse – 150 Zuschauer – SR Ibraimi – Tore: 6. Dölger 0:1, 55. Ledergerber 0:2, 86. Maksuti 0:3.

FC Uznach: Milano; M. Fritschi, Buser, Widmer, J. Fritschi; P. Steiner (71. Wälle), R. Eicher (67. R. Steiner), Ameti, R. Fritschi, Da Mota, Kamer.

FC Bazenheid: Rocco; De Martin, Vieira, Baumann, Negro (69. Früh); Luis, Stadler (35. Maksuti), Ledergerber; Dölger, Musliji, Gebert.

Verwarnung: 36. Dölger (Foul).

Bemerkung: Bazenheid ohne Dilsiz (Militär), Läng, Schrepfer, Mlinaric, Düring (alle verletzt), Gregorin (Ausland), Holenstein (gesperrt).

Anmerkung: 33. Lattenschuss Luis.

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