Gala zum Ende der Herbstrunde

Bazenheid zeigt sich im letzten Spiel der Hinrunde in glänzender Spiellaune und besiegt Wängi mit 5:2. Für die Alttoggenburger war es der achte Sieg in Serie. Marjakaj war mit drei Toren der Mann des Tages.

 MG 8611

Beat Lanzendorfer

Fussball. «Ich bin stolz auf meine Mannschaft und möchte ihr ein riesiges Kompliment aussprechen, sie zeigte sich heute in toller Verfassung. Der Sieg geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Nach einem schwierigen Beginn legten wir eine sensationelle Vorrunde hin. Ich denke, wir haben uns die Pause verdient», analysierte der gut aufgelegte Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi nach dem Schlusspfiff. Heinz Balzli, Sportchef und seit drei Spielen Interimstrainer auf der Gegenseite, sah es ähnlich: «Am Sieg von Bazenheid gibt es wenig auszusetzen, er geht in Ordnung, auch wenn der Spielverlauf für uns mit dem schnellen Gegentor natürlich unglücklich verlief. Trotzdem herrscht bei uns eine tolle Kameradschaft und die Mannschaft ist intakt. Das stimmt mich für die Rückrunde optimistisch.»

Idealer Beginn

Die Defensive der Gäste war noch nicht auf dem Platz angekommen, da stand es bereits 1:0. Marjakaj profitierte von einem Abwehrfehler und schoss nach zwei Minuten den Führungstreffer. Wängi tauchte in der Folge mehrmals gefährlich vor Bernet auf. Meistens, wenn Pelusi am Ball war, trotzdem liessen die Alttoggenburger keine Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Spielerisch und läuferisch waren sie den Thurgauern deutlich überlegen. Die Erhöhung des Torkontos war daher nur eine Frage der Zeit. Dafür verantwortlich war Musliji, der nach Vorarbeit von Marjakaj das 2:0 erzielte. Praktisch mit dem Pausenpfiff war es dann der überragende Marjakaj, der mit dem 3:0 schon vor dem Seitenwechsel die Fronten absteckte. Weil Mlinaric und Musliji noch das Aluminium trafen, ging das Resultat auch in dieser Höhe in Ordnung. Während die Offensive glänzte, traf dies hinten auch auf Schlussmann Bernet zu, der Wängi speziell nach gut einer halben Stunde zur Verzweiflung trieb, als er innert Sekunden zwei Todsichere zu nichte machte.

Marjakaj zum Dritten

Nach 49 Minuten war es dann soweit. Bazenheid kassierte erstmals seit dem 28. September wieder einmal einen Gegentreffer. Dafür verantwortlich zeichnete sich Pelusi, der mit seinem Weitschuss Bernet auf dem falschen Fuss erwischte. Dieser Spielstand hielt eine Viertelstunde, dann stellte Schrepfer den Dreitoreabstand wieder her. Vorausgegangen war ein Freistoss von Imhof, den der Torschütze unhaltbar für Goalie Meiler zum 4:1 ablenkte. Kaum sechzig Sekunden später stand Marjakaj zum dritten Mal goldrichtig, als er ein perfektes Zuspiel von Cakir zu seinem dritten persönlichen Erfolgserlebnis nutzte und zum 5:1 traf. Den Schlusspunkt einer Begegnung mit hohem Unterhaltungswert war den Gästen vorbehalten. Böhi traf nach 88 Minuten zum 5:2 und hielt den Schaden aus Sicht von Wängi in Grenzen. Der Freude auf der Gegenseite nach dem achten Dreier in Folge tat dies jedoch keinen Abbruch.

Matchtelegramm

FC Bazenheid – FC Wängi 5:2 (3:0)

Sportplatz Ifang Bazenheid – 220 Zuschauer – SR Winter – Tore: 2. Marjakaj 1:0, 27. Musliji 2:0, 45. Marjakaj 3:0, 49. Pelusi 3:1, 64. Schrepfer 4:1, 65. Marjakaj 5:1, 88. Böhi 5:2.

FC Bazenheid: Bernet; Imhof, Schrepfer, Baumann, Gebert; Gregorin, Mlinaric (67. Ilciktay), Luis, Cakir; Musliji (61. Maksuti), Marjakaj (73. Dölger).

FC Wängi: Meiler; Luis, S. Sandmeier, Dilsiz (46. De Alcantara), Holenstein; Widmer (70. Burgermeister), De Carvalho Teixeira, Wiesmann, M. Sandmeier; Bommer, Pelusi (81. R. Sandmeier).

Verwarnungen: 36. Luis (Bazenheid), 60. Musliji, 63. De Carvalho (alle Foul), 58. Marjakaj (Ball wegschlagen).

Bemerkung: Bazenheid ohne Stadler (gesperrt), Wängi ohne Germann, Fetahi, Tuchschmid und Fässler (alle verletzt), Uka (gesperrt), M. Sandmeier und Gantenbein (beide abwesend).

Anmerkung: 19. Lattenschuss Mlinaric, 44. Pfostenschuss Musliji.

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