Das Glück dem Tüchtigen

Bazenheid ringt in einer umkämpften Partie Winkeln mit 1:0 nieder. Aufgrund des Gesehenen fällt der Sieg eher schmeichelhaft aus, obwohl zum Ende der Partie viele Chancen leichtfertig vergeben wurden. Winkeln bot über weite Strecken harte Gegenwehr, dennoch kassierte die Hörler-Elf die vierte Saisonniederlage.

Winkeln 181014

 

Beat Lanzendorfer

Fussball. Die Aussage, wer vorne steht, dem ist das Glück hold, trifft zurzeit auf den FC Bazenheid zu. Die Alttoggenburger konnten wie vor Wochenfrist gegen Henau nicht ihre beste Leistung abrufen, trotzdem gingen sie gegen Winkeln erneut als Sieger vom Platz. «Ich weiss auch nicht genau, warum es im Moment etwas harzt. Die Pässe kommen zu ungenau, dadurch fehlt ein geordneter Spielaufbau», analysierte Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi nach dem Schlusspfiff. Trotzdem zeigte er sich zufrieden, denn das 1:0 war der sechste Dreier in Serie. «Zudem kassierten wir seit 295 Minuten keinen Gegentreffer mehr, was doch auch unterstreicht, dass die Abwehr durchaus solide Arbeit abliefert.» «Wir machen derzeit eine schwierige Phase durch. Mir fehlen aus diversen Gründen (Studium, Verletzung, Ausland) mehrere Spieler. Es gilt, das Beste daraus zu machen, mit Beginn des neuen Jahres sehe ich aber Licht am Horizont. Im Weiteren müssen wir in unserer Situation auch nicht gegen Bazenheid Punkte holen, obwohl heute durchaus mehr möglich gewesen wäre», resümierte Jack Hörler, Trainer der Winkler.

Einmal mehr Maksuti

Die Einheimischen fanden von Anfang an die Mittel nicht, um Winkeln in Verlegenheit zu bringen. Die Gäste kamen nie wirklich in Gefahr, einen Gegentreffer zu kassieren. Dass die Alttoggenburger spielerisch aber durchaus etwas drauf haben, demonstrierten sie in der 34. Minute. Ein herrliches Durchspiel über Gregorin und Schefer gelangte zu Maksuti, der keine Mühe bekundete, den Ball zum 1:0 unterzubringen. Es war bereits sein achtes Saisontor. Auf der anderen Seite scheiterten Mark Hörler und Rölli jeweils knapp. Die letzte Szene vor dem Wechsel gehörte Mlinaric, der mit seinem Kopfball nicht reüssierte.

Entscheidung verpasst

Cakir lancierte mit seinem Vorstoss die zweite Halbzeit. Herrlich, wie er den Ball über Torhüter Staub lupfte (51.). Mark Hörler konnte allerdings auf der Linie retten. Kurz darauf scheiterte Lehmann mit seinem Kopfball an Schlussmann Bernet. Die Partie wurde nun hektischer und weil Winkeln hinten etwas auftat, kam Bazenheid zu mehreren Möglichkeiten, die ausgereicht hätten, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Marjakaj, Cakir oder auch Stadler scheiterten entweder an der vielbeinigen Abwehr, an Torhüter Staub oder am Umstand, dass sich der Unparteiische dafür entschied, nicht auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. So lebte das Spiel bis zum Schlusspfiff von der Spannung, denn Winkeln tauchte durchaus auch noch gefährlich im Strafraum der Bazenheider auf (Lehmann, Rölli) und hätte mit etwas Glück sogar noch den Ausgleich bejubeln können. Letztlich ging der Dreier aber in Ordnung, weil Bazenheid bisher in jedem Spiel traf und in dieser Saison eine erstaunliche Effizienz an den Tag legt.

Matchtelegramm

FC Bazenheid – FC Winkeln 1:0 (1:0)

Sportplatz Ifang – 180 Zuschauer – SR Kilic – Tore: 34. Maksuti 1:0.

FC Bazenheid: Bernet; Cakir, Schrepfer, Baumann, Gebert; Gregorin, Mlinaric, Luis (72. Stadler), Schefer; Cristiani (64. Marjakaj), Maksuti (41. Ceka).

FC Winkeln: Staub; L. Hörler (79. Städler), M. Hörler, Hägi, Niederer; Schmid (65. Broger), Kargel (47. Lehmann), Grünenfelder, Rölli, Posselt; Kobler.

Verwarnungen: 45. Baumann (Reklamieren), 53. Bernet (Reklamieren), 82. Schmid (Foul), 85. Stadler (Reklamieren).

Bemerkung: Bazenheid ohne Kipfer, Ilciktay (beide verletzt), Imhof gesperrt. 41. Torschütze Maksuti scheidet verletzt aus.

 

 

 

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