Musliji rettet Bazenheid

Bazenheid realisiert seinen dritten Saisonsieg in extremis. Musliji trifft in der 93. Minute per Kopf zum 2:1-Sieg. Zuvor vermochten die Alttoggenburger über weite Strecken nicht zu überzeugen.

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Beat Lanzendorfer

Fussball. Bazenheid Trainer Heris Stefanachi war nach dem Schlusspfiff mit dem Resultat zufrieden, nicht aber mit der Leistung seiner Spieler: «Wir haben dem Gegner in der ersten Halbzeit zu viele Chancen zugestanden. Wir konnten spielerisch und kämpferisch nicht überzeugen und traten keineswegs dominant auf. Nach mehreren Umstellungen in der Pause, wurde es nach dem Seitenwechsel aber besser.» Goldach erwies sich als der erwartet hartnäckige Gegner. Besonders Hüttenmoser und Hanselmann stellten die Abwehr der Einheimischen mehrfach vor Probleme. Mit Glück und einem aufmerksamen Torhüter Bernet stand aber lange die Null. Auf der Gegenseite verpassten Schefer, Stadler und Luis gleich mehrfach die mögliche Führung.

Maksuti, wer sonst

Nach dem Pausentee gelang es den Alttoggenburgern, den Druck auf die gegnerische Abwehr zu erhöhen. Der Ertrag liess nicht lange auf sich warten. Von Luis herrlich freigespielt, bezwang Maksuti Mäder, den Goldacher Schlussmann und Ex-Bazenheider, zum 1:0. Es war bereits der vierte Saisontreffer des Torgaranten. In der Folge blieb Bazenheid feldüberlegen, musste sich vor den Kontern der Gäste allerdings in Acht nehmen. Ein solcher führte nach 68 Minuten zum Ausgleich. Der Unparteiische sah bei einer Intervention von Stadler eine Regelwidrigkeit und entschied auf Penalty. Hüttenmoser liess sich diese Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte zum 1:1. Was folgte war ein Anrennen der Gastgeber, trotz zweier Möglichkeiten nach Freistössen, Cakir traf dabei einmal die Latte, und einer Grosschance von Stadler schaute vorerst nichts Zählbares heraus. Bis zur 93. Minute. Imhof zirkelte einen Corner auf den Kopf von Musliji, der wunderschön das 2:1 erzielte. Jubel und Erleichterung, einen späten Sieg realisiert zu haben, waren riesig.

Kurzes Fazit

Als Nachteil erwies sich die Absenz der beiden verletzten Routiniers Gregorin und Marjakaj. Trotzdem ist Bazenheid nach fünf Spielen und erreichten zehn Punkten durchaus im Soll. In Topform zeigt sich die Mannschaft jedoch noch nicht. Für die zweite Hälfte der Vorrunde ist eine klare Leistungssteigerung vonnöten, will man sich für den weiteren Verlauf der Meisterschaft alle Möglichkeiten offen halten. Pech hatte erneut Ilciktay, der kurz nach seiner Einwechslung das Spielfeld verletzt wieder verlassen musste.

Matchtelegramm

FC Bazenheid – FC Goldach 2:1 (0:0)

Sportplatz Ifang – 110 Zuschauer – SR Cadusch – Tore: 50. Maksuti 1:0, 68. Hüttenmoser 1:1, 93. Musliji 2:1.

FC Bazenheid: Bernet; Ceka (72. Ilciktay/83. Musliji), Gebert, Baumann, Cakir; Kipfer (57. Cristiani), Imhof, Stadler, Luis, Schefer; Maksuti.

FC Goldach: Mäder; Di Benedetto, Germann, Rutz, Jung; Eberle (53. Lleshi), Hanselmann, Hüttenmoser, Manser (66. Gallo); Knaus, Brandenberger (77. Kostic).

Verwarnungen: 75. Hüttenmoser (Foul), 79. Lleshi (Reklamieren), 81. Rutz (Foul), 85. Stadler (Foul).

Bemerkung: Bazenheid ohne Gregorin und Marjakaj (beide verletzt).

Anmerkung: 84. Cakir schiesst Freistoss an die Latte.