FC Bazenheid – FC Wängi 2:1 (1:1)

Erfolgreicher Steigerungslauf

 MG 7549

 

Bazenheid setzt sich im Schweizer Cup mit 2:1 gegen Wängi durch. Nach einem Rückstand gelingt den Alttoggenburgern ein Steigerungslauf, der mit dem Siegtor durch Maksuti in der Nachspielzeit gekrönt wird.

Beat Lanzendorfer

Fussball. Sowohl der Gast aus Wängi als auch Bazenheid waren nach dem Wochenendspiel aus verschiedenen Gründen zu Umstellungen gezwungen. Das Salz in der Suppe in Form von Toren bekamen die Zuschauer zur Hauptsache am Anfang und zum Schluss vorgesetzt. Bereits nach vier Minuten war der Cupfight lanciert, als Markus Sandmeier im Anschluss an einen Corner aus dem Gewühl heraus den Ball zum 0:1 über die Linie stocherte. Die Reaktion der Einheimischen war für Wängi nicht angsteinflössend, trotzdem erarbeitete sich Bazenheid Möglichkeiten durch Imhof und Luis. Deren Schüsse wurden aber allesamt eine Beute von Schlussmann Kunz. Auf der Gegenseite war es Uka, der Bernet zu einer Parade zwang. Der Ausgleich kurz vor Ablauf einer halben Stunde war dann nicht zwingend, aufgrund des Gesehenen aber durchaus verdient. Imhof schlenzte einen Freistoss zur Mitte, den Kunz nur ungenügend abwehren konnte. Schrepfer war zur Stelle und bekundete keine Mühe, das Leder im Tor unterzubringen.

Einbahnfussball

Wängi, das mit dem letzten Aufgebot antrat, wurde nach dem Wechsel mehrheitlich in die eigene Platzhälfte gedrängt. Ein Schuss von De Alcantara war die einzige nennenswerte Szene auf Seiten der Thurgauer. Bazenheid blieb wohl vor des Gegners Tor ebenfalls harmlos, immerhin waren die Bemühungen ersichtlich, dieses Cupspiel für sich zu entscheiden. Die Besucher hatten sich allerdings bereits auf eine Verlängerung eingestellt, als Imhof Richtung Cornerfahne schritt. Die Hereingabe fand den eingewechselten Maksuti, der praktisch mit der letzten Aktion zum 2:1 einköpfelte. Es hat zwar lange gedauert, bis Bazenheid die Entscheidung herbeiführen konnte, betrachtet man allerdings die Geschehnisse, geht das Weiterkommen in Ordnung. Bazenheid Trainer Heris Stefanachi war nach dem Spielschluss nicht restlos zufrieden: „Klar freut es mich, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Das Spiel diente aber auch dazu, einigen Akteuren, die bisher etwas weniger zum Zug kamen, Spielpraxis zu ermöglichen. Von einigen hätte ich doch einen Tick mehr erwartet.“ Der Trainer wird allerdings wissen, wo er die Hebel ansetzen muss. Mit der Vorstellung vom Mittwoch, wird es am Samstag im Spitzenkampf gegen Uzwil nämlich kaum reichen.

Matchtelegramm:

FC Bazenheid – FC Wängi 2:1 (1:1) – Sportplatz Ifang – 110 Zuschauer – SR Rrustemi – Tore: 4. Sandmeier 0:1, 29. Schrepfer 1:1, 91. Maksuti 2:1.

FC Bazenheid: Bernet; Imhof, Musliji, Schrepfer, Schefer (46. Maksuti); Schneider, Gregorin (49. Kipfer), Stadler, Luis; Cristiani (80. Marjakaj), Cakir.

FC Wängi: Kunz; Germann, Dilsiz, Fässler (46. Luis), Böhi; De Carvalho Teixeira, Markus Sandmeier, Pelusi, Holenstein; De Alcantara, Uka (68. Burgermeister).

Verwarnungen: 45. Schefer (Halten), 60. Luis (Foul), 77. De Carvalho (Halten), 80. Dilsiz (Foul), 84. Pelusi (Foul).