FC Bischofszell - FC Bazenheid 2:2 (1:0)

Mit einem blauen Auge davongekommen

 MG 7459

 

Beat Lanzendorfer

Fussball. Spielerische Überlegenheit, ein Plus an Chancen und mehrheitlich im Ballbesitz garantieren noch keine Punkte. Bazenheid hat es verpasst, bei einem bescheidenen Gegner drei Punkte zu holen. Am Schluss mussten die Gäste gar froh sein, dass Gebert in der Nachspielzeit wenigstens noch das 2:2 gelang.

Enttäuschung und Erleichterung

«Wir hatten Mühe mit dem kleinen Platz. Hinzu kam, dass der Gegner viel aggressiver auftrat als wir, ich denke aber, den Punkt haben wir uns trotz allem verdient, auch wenn er unter diesen Umständen etwas glücklich zustande kam», meinte der langjährige Bazenheider Maurin Gregorin. Auch Trainer Heris Stefanachi sah es ähnlich: «Mit der Leistung kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Die Mannschaft hat nach dem 0:2 aber eine starke Reaktion gezeigt und auch die Einwechslungen haben sich ausgezahlt.» Aufgrund des Gesehenen, hätte es eigentlich gar nie so weit kommen dürfen. Die Alttoggenburger begannen ausgezeichnet und vergaben in der Anfangsphase zwei Grosschancen. Zuerst verfehlte Maksuti aus kurzer Distanz das Tor knapp, dann knallte Schefer eine Hereingabe von Imhof an die Latte. Der Anfangsschwung war aber schnell verpufft und plötzlich waren heisse Szenen Mangelware. Bischofszell kam nun besser zur Geltung und durch Grob zur ersten Möglichkeit, die Bernet zunichte machte. Kurz nach Ablauf einer halben Stunde fiel die überraschende Führung. Willems traf nach einem Freistoss mit dem Kopf zum 1:0. Der Ball schien zumindest nicht unhaltbar. Bazenheid drückte noch vor dem Wechsel aufs Tempo, wollte den Ausgleich, es blieb beim Versuch.

Starke Reaktion

An den Spielanteilen änderte sich nach dem Tee wenig. Optisch waren die Gäste weiter im Vorteil, fürs Zählbare war Bischofszell zuständig – vorerst. Nach 56 Minuten düpierte Lapcevic die Gästeabwehr und traf flach zum 2:0. Nun nahm Trainer Stefanachi zwei Auswechslungen vor. Cristiani und Mlinaric brauchten keine Anlaufzeit und waren sofort integriert. Letzterer war es, der nach 65 Minuten im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde. Den verhängten Elfmeter verwertete Gregorin souverän zum 2:1. Vier Zeigerumdrehungen später schien der Ausgleich perfekt, Baumann traf nach einer Imhof-Flanke nur die Latte. Die Endphase war Einbahnfussball. Bischofszell lancierte allerdings mehrere Konter und verpasste die endgültige Entscheidung. Flurim Panik hätte aus Sicht der Einheimischen zum Helden avancieren können. So lief schon die Nachspielzeit, als Bazenheid nach mehreren ausgelassenen Chancen den Ball erneut hoch in den Strafraum schlug. Gebert reagierte auf einen Prellball am schnellsten und erzielte den kaum mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Mit dem Cupspiel am Dienstag gegen Wängi wartet auf die Bazenheider auf dem heimischen Ifang erneut ein unangenehmer Gegner.

Matchtelegramm:

FC Bischofszell ­- FC Bazenheid2:2 (1:0) - Bruggfeld – 140 Zuschauer – SR Keskin – Tore: 29. B. Panik 1:0, 56. Lapcevic 2:0, 56. Gregorin (Foulelfmeter) 2:1, 92. Gebert 2:2.

FC Bischofszell: Schär; Nobel, B. Panik, Bilali, Dähler; Ammann, Stojcic, Lapcevic (63. Grob), Grob (83. Villaini); Fitze, Spiegel.

FC Bazenheid: Bernet; Imhof, Schrepfer (80. Musliji), Baumann, Gebert; Stadler (56. Mlinaric), Gregorin, Luis; Marjakaj (56. Cristiano), Maksuti, Schefer.

Verwarnungen: 46. Stojcic, 66. Spiegel, 67. Grob (alle Foul), 79. Mlinaric (Unsportlichkeit).

Bemerkung: Bazenheid ohne Ilciktay, Pilica und Dölger (alle verletzt), Cakir (abwesend).

 

 

 

 

 

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