FC Winkeln – FC Bazenheid 2:4 (1:2)

Zusammenschluss an der Spitze

Winkeln-Bazenheid 26414-2

 

Sieben Runden vor dem Ende der Meisterschaft hat Bazenheid den Fünf-Punkte-Rückstand, den sich die Mannschaft nach der Vorrunde eingehandelt hat, wettgemacht. Während die Alttoggenburger die Prüfung in Winkeln beim 4:2-Erfolg mit Bravour bestanden, erreichte Wil in Uzwil lediglich ein 4:4.

Beat Lanzendorfer

Fussball. Für einmal waren sich beide Trainer nach dem Schlusspfiff einig. Winkeln-Trainer Hörler: «Es war nicht unser bestes Spiel. Das lag am Gegner, der uns nicht zur Entfaltung kommen liess. Auch wenn uns einige Akteure fehlten, was nicht als Entschuldigung gelten darf, der Sieg von Bazenheid geht in Ordnung». Und die Gegenseite: «Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat genau das umgesetzt, was wir besprochen haben. Sie hat sich im Mittelfeld ein Übergewicht erarbeitet und griff auch über die Aussenpositionen an. So macht das Zusehen Spass», zog Trainer Stefanachi ein positives Fazit.

Fulminanter Beginn

Die Gäste waren vom Anpfiff weg darauf bedacht, das Tempo hochzuhalten und kamen schon nach zwei Zeigerumdrehungen zur ersten Möglichkeit. Schrepfer verpasste nach einem Cakir-Freistoss mit dem Kopf knapp. Kurz darauf war es Prenrecaj, der an Schlussmann Vignacastrisi scheiterte. Nach 18 Minuten folgte der erste von drei Streichen Maksutis, der Bazenheid in Führung schoss. Eine Minute später hätte der Unparteiische auf Strafstoss entscheiden müssen, Cristiani war regelwidrig zu Fall gebracht worden. Sechs Minuten später war das 0:2 trotzdem Tatsache. Stadler schickte mit einem Traumpass Marjakaj auf die Reise, der eiskalt verwertete. Winkeln konnte sich in der Offensive nicht wie gewünscht entfalten, ging es trotzdem einmal Richtung Bazenheider Tor, war die Defensive zur Stelle. Bis zur 45. Minute, als der Ball Schrepfer unglücklich an die Hand prallte. Den verhängten Strafstoss nutzte Schneider zum Anschlusstor, da war auch der sonst sichere Goalie Recine machtlos.

Einmann-Show von Maksuti

Halbzeit 2 konnte durchaus mit dem Niveau des ersten Durchgangs mithalten. Besonders bei Maksuti war der Appetit nach weiteren Toren noch nicht gestillt. Zwei Minuten nach Wiederbeginn verpasste er auf Pass von Imhof das Gehäuse noch knapp. Fünf Minuten später machte er es besser. Nach einem Corner reagierte er am schnellsten und schloss zum 1:3 ab. Passgeber war erneut Imhof. Sein drittes persönliches Erfolgserlebnis feierte der Gästestürmer nach 71 Minuten, als er mit dem 4:1 die definitive Entscheidung herbeiführte. Winkeln konnte eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff durch Grünenfelder zum 2:4 verkürzen. Die Hoffnung, zumindest einen Teilerfolg zu realisieren, ward aber nur kurz, denn mehr liessen die Gäste nicht zu.

Beeindruckende Bilanz

Aus dem Bazenheider Kollektiv ragten Dreifachtorschütze Maksuti, Mittelfeldstratege Stadler, Abwehrchef Läng und Schlussmann Recine heraus. Sie und die anderen Akteure sorgten dafür, dass Bazenheid in acht Auswärtsspielen unglaubliche 21 Punkte realisierte. Ein Grund, warum die Meisterschaft neu lanciert ist und für die Endphase Hochspannung verspricht.

Matchtelegramm:

FC Winkeln – FC Bazenheid 2:4 (1:2)

Gründenmoos – 220 Zuschauer – SR Kilic – Tore: 18. Maksuti 0:1, 25. Marjakaj 0:2, 45. Schneider 1:2, 52. Maksuti 1:3, 71. Maksuti 1:4, 75. Grünenfelder 2:4.

FC Winkeln: Vignacastrisi; P. Gort, Herde (80. Häne), Roelli, Hofstetter (62. M. Gort); Broger (80. L. Hörler), Grünenfelder, Niederer, Posselt; Schneider, Inauen.

FC Bazenheid: Recine; Prenrecaj (46. Imhof), Läng, Schrepfer, Cakir; Stadler, Dodes (68. Musliji), Schneider; Marjakaj, Maksuti, Cristiani (80. Nesci).

Verwarnungen: 22. Läng (Foul), 45. Schrepfer (Handspiel), 90. Nesci (Foul).

Anmerkung: Bazenheid ohne Atak, Gebert, Baumann, Elmazi (alle verletzt), Ceka (Militär), Puopolo (nicht im Aufgebot) und Gregorin (Ausland).

 

 

 

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