FC Bazenheid – FC Herisau 2:1 (1:1)

 

Erster Heimsieg und erfolgreiche Cuprevanche

 

FC Bazenheid  FC Herisau

 

Fussball – Fünf Anläufe hat es gebraucht, bis der erste Heimsieg im Trockenen war. Mit diesem Erfolg hat Bazenheid auf den letzten Drücker den Anschluss zur Spitze vor der Winterpause wieder hergestellt.

Gutes Niveau

Am 14. September stand diese Affiche anlässlich des Cups schon einmal auf dem Tableau. Damals mit gutem Ende für die Appenzeller, sie gewannen nach Verlängerung mit 3:2. Bazenheid wollte sich zum einen für das damalige Ausscheiden revanchieren, zum anderen ging es darum, alle Optionen Richtung Spitze offen zu halten. Dies ist dank eines couragierten Auftritts gelungen. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein packendes 2.-Liga-Spitzenspiel, das hin und her wogte, wobei die Gäste vorerst die grösseren Möglichkeiten zu verzeichnen hatten. Wieland traf bereits nach zwei Minuten die Latte, später retteten Ott und Schlussmann Recine in extremis gegen Djelassi.

Schwerer Unfall

Überschattet wurde die Partie von einem unglücklichen Zusammenprall zwischen Maksuti und Torhüter Gysi, in dessen Folge der Appenzeller Schlussmann ins Spital überführt werden musste (Hirnerschütterung?). Tore sollten erst kurz vor dem Wechsel fallen. Zuerst traf Nesci zum 1:0, in der Nachspielzeit wähnte sich die Bazenheider Abwehr bereits in der Kabine und ermöglichte dadurch Herisau den Ausgleich, der Torschütze hiess Petersen.

Die Angst geht um

Nach dem Wechsel flachte die Begegnung etwas ab. Bei Bazenheid war so etwas wie Angst zu spüren, dass es wieder nicht zum ersten Heimsieg reichen könnte. Die erneute Führung durch Ilciktay brachte auch keine zusätzliche Sicherheit. Im Gegenteil, die Einheimischen mussten einige heikle Situationen überstehen und hatten Glück, dass der Unparteiische beim vermeintlichen Ausgleich nach 66 Minuten auf Abseits entschied. Die Alttoggenburger ihrerseits verpassten die Vorentscheidung etwas fahrlässig, Chancen zum 3:1 waren vorhanden. Vor allem Izmirlioglu machte kurz vor dem Abpfiff zu wenig, als er mit seinem Lupfer über Buschauer nur die Latte traf. Die Erleichterung nach dem Abpfiff war auf Seiten der Einheimischen gross, dazu Trainer Stefanachi: «In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft gezeigt, dass sie gewillt ist, noch einmal alles zu geben, da war ich sehr zufrieden, nachher sass sicher die Angst vor einem erneuten Punktverlust etwas im Nacken. Die drei Punkte haben wir auch für Franziska Nagel geholt, die zum letzten Mal Chefin im Clubhaus war und nach über zwanzig etwas kürzer tritt.»

Beat Lanzendorfer

Matchtelegramm

FC Bazenheid – FC Herisau 2:1 (1:1) – Sportplatz Ifang – 220 Zuschauer – SR Iskender – Tore: 44. Nesci 1:0, 45. Petersen 1:1, 49. Ilciktay 2:1.

FC Bazenheid: Recine; Ceka, Ott, Schrepfer, Cakir; Schneider, Gregorin, Üsküp; Ilciktay (72. Elmazi), Maksuti (61. Izmirlioglu), Nesci (90. Prenrecaj).

FC Herisau: Gysi (36. Buschauer); Schmid, Keller, Gavrilovic, Schuler; Schoch, Follador (54. Arslan), Petersen, Camaano (22. Djelassi); Wieland, Steiger.

Verwarnungen: 17. Cakir (Foul), 60. Ilciktay (Foul), 75. Wieland und Elmazi (beide Unsportlichkeit), 81. Schmid (Foul), 92. Gregorin (Unsportlichkeit).

Bemerkung: Bazenheid ohne Dölger, Gebert, Atak, Marjakaj, Seiler und Musliji (alle verletzt), Dodes (beruflich abwesend).

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