FC Eschenbach – FC Bazenheid 1:3 n.V. (1:0, 1:1)

 

120 Minuten mehr Chrampf als Kampf

 

Eschenbach 1

 

 

Fussball – Bazenheid sucht weiter nach seiner Form und schrammt im Cup beim Drittliga-Absteiger knapp an einer Blamage vorbei. Der Sieg stand erst nach nervenaufreibenden 120 Minuten fest.

Geht’s noch schlechter?

Bruno Gregorin, Vater von Bazenheid-Captain Maurin, der schon manche Hochs und Tiefs durchgemacht hat, brachte es in der Halbzeitpause auf den Punkt: «Manchmal glaubt man, schlechter kommt es nicht mehr, aber das heute ist ein absoluter Tiefpunkt.» Tatsächlich lief bei den Toggenburgern in Halbzeit 1 gar nichts zusammen. Die Defensive war ein einziger Hühnerhaufen, die Offensive brachte keinen Fuss vor den anderen. Dies führte dazu, dass sich Trainer Stefanachi schon nach etwas mehr als einer halben Stunde zu Umstellungen veranlasst sah. Er nahm Musliji aus dem Spiel, beorderte Ott in die Abwehr und nahm dafür Schneider nach vorne ins Mittelfeld. Dies alles war auch nötig, weil die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt in Führung lagen. Stojanov hatte die Schwächen des Gegners ausgenutzt und bereits nach elf Minuten das 1:0 erzielt.

Es wird besser

Nach der Halbzeit wechselten Cakir und Gebert auf links vermehrt die Positionen, was sich schon nach sechzig Sekunden als Glücksfall erwies. Cakir profitierte von einem Fehler der Abwehr und markierte den Ausgleich. Die Gäste kamen in der Folge besser in die Partie, übernahmen auch das Spieldiktat, so richtig gefährlich vor dem Gehäuse des Gegners wurde es aber weiterhin selten. Die grösste Chance vergab Marjakaj, auf Pass von Gebert wurde er aber im letzten Moment am Torschuss gehindert. Hektik kam dann in der Schlussphase auf, als der Reihe nach Schrepfer und Schneider auf Bazenheider Seite und Müller für Eschenbach Matchbälle vergaben. So kam das, auf das die meisten Zuschauer nach dem Gebotenen gerne verzichtet hätten – die Verlängerung.

Eschenbach lässt nach

Nun war die vorherrschende Hitze vor allem beim Gastgeber spürbar, dessen Kräfte merkbar nachliessen. Es vergingen allerdings weitere zehn Minuten, bis Prenrecaj die Bazenheider erlöste. Er reagierte nach einem Freistoss von Schneider am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Hektik kam in der zweiten Verlängerung nochmals auf, als Schlussmann Recine das Tor etwas unmotiviert verliess und mit einem Eschenbacher zusammenstiess. Beide mussten am Kopf behandelt werden. Während Recine ins Tor zurückkehren konnte, war das Spiel für den Eschenbacher zu Ende. Den Schlusspunkt setzte dann Ilciktay, der in der Schlussminute noch das 1:3 erzielte und letztlich für klare Verhältnisse sorgte. Auf diesen Sieg dürfen sich die Bazenheider aber wenig einbilden. Eine Woche vor dem Meisterschaftsstart gibt es ganz offensichtlich noch zu viele Baustellen.

Beat Lanzendorfer

Telegramm

Eschewies – 120 Zuschauer – SR Murtaj – Tore: 11. Stojanov 1:0, 46. Cakir 1:1, 98. Prenrecaj 1:2, 120. Ilciktay 1:3.

FC Bazenheid: Recine; Seiler (46. Prenrecaj), Schneider, Schrepfer, Cakir; Ilciktay (120. Atak), Musliji (38. Ott), Gregorin, Gebert; Marjakaj, Üsküp.

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