FC Bazenheid – FC Uzwil 2:4 (0:2)

Maurin Gregorin ist Spieler des Jahres

Uzwil 15613-1

 

Fussball – Guter Saisonabschluss – von beiden. Uzwil krönte seine starke Rückrunde mit den Punkten 22 bis 24 und dem Derbysieg. Bazenheid zeigte vorab in der zweiten Halbzeit, was in der Mannschaft steckt, sah sich aber wegen mangelnder Chancenauswertung um die Früchte harter Arbeit gebracht. Zum «Spieler des Jahres» auf Seiten der Einheimischen wurde Captain Maurin Gregorin gewählt.

Kein Abtasten

Von etwelcher Zurückhaltung oder Abtasten war von Beginn weg wenig zu sehen. Trotz hoher Temperaturen schlugen die zwei Mannschaften ein flottes Tempo an, sehr zur Freude der Zuschauer. So waren nach 20 Minuten schon zwei Tore gefallen, Uzwils Di Nunzio war zweimal für die Glücksgefühle zuständig. Weniger «kaltblütig» agierte auf der Gegenseite Marjakaj. Zweimal lief er allein auf den Torhüter zu, zweimal hiess der Sieger Keller. Nach diesem Schock für die Einheimischen, hätte Uzwil das Skore durchaus ausbauen können, Obrist (22.) und erneut Di Nunzio (28.) verpassten aber die definitive Entscheidung. Auf der Gegenseite scheiterte Cakir kurz vor dem Wechsel mit seinem Freistoss erneut am Goalie.

Vom 0:2 zum 2:2

Nach dem Pausentee brauchte Bazenheid genau zehn Minuten, um den Rückstand aufzuholen. Für beide Treffer war Maksuti zuständig, der auf Pass von Marjakaj zuerst das 1:2 (52.), dann auf Zuspiel von Puopolo das 2:2 (55.) schoss. Die Alttoggenburger drückten nun gewaltig aufs Tempo und schnürten Uzwil richtiggehend ein. Der dritte Treffer war lediglich eine Frage der Zeit – er fiel, auf der anderen Seite. Gähwiler war nach 65 Minuten zur Stelle und vollendete einen Konter zur erneuten Führung. Vorbereitung und Abschluss waren sehenswert. Bazenheid war dadurch aber kaum irritiert und erhöhte erneut den Druck. Der vermeintliche Ausgleich schien bereits sieben Minuten später Tatsache. Maksuti lief alleine auf Keller zu, wurde von diesem von den Beinen geholt, worauf der Schiedsrichter auf Foul entschied. Pech nur, dass der Ball bereits auf dem Weg ins Tor war. Beim verhängten Penalty nahm der Gefoulte selber Anlauf und scheiterte am gut reagierenden Keller. Trotzdem wäre noch Zeit gewesen, wenigstens einen Punkt zu retten. Da hatte aber Sulejmani etwas dagegen, der mit dem 2:4 nach 86 Minuten den Bazenheidern den definitiven Todesstoss versetzte.

Ehrungen nach dem Abpfiff

Trotz Niederlage zeigte man sich im Lager der Bazenheider zufrieden. Die Leistungen der letzten Wochen waren Entschädigung für die turbulente Phase nach der Winterpause. Glückliche Gesichter auch auf der Gegenseite. Wäre die Vor- ähnlich wie die Rückrunde verlaufen, man hätte sogar Aufsteiger Amriswil noch etwas mehr auf den Zahn gefühlt. Auf Seiten der Bazenheider wurden nach Spielschluss Puopolo, Brunner, Blazanovic und Studer verabschiedet, die eine Luftveränderung vornehmen. Zum 14. Mal wurde auch der Spieler des Jahres gewählt – es siegte Captain Maurin Gregorin, der die Wahl mit einer guten Leistung im letzten Saisonspiel bestätigte.

Beat Lanzendorfer

Matchtelegramm

Ifang – 250 Zuschauer – SR Atip Vlasi – Tore: 12. Di Nunzio 0:1, 20. Di Nunzio 0:2, 52. Maksuti 1:2, 55. Maksuti 2:2, 65. Gähwiler 2:3, 86. Sulejmani 2:4.

FC Bazenheid: Bresci; Prenrecaj, Studer (89. Blazanovic), Gregorin, Gebert; Marjakaj, Musliji, Gafuri (46. Ott), Puopolo, Cakir (89. Beluli); Maksuti.

FC Uzwil: Keller; Kartelo, Panik, Roefs, Signer (89. Mayer); Gähwiler, Zwinggi (84. Sulejmani), Jadanza, Brunner; Di Nunzio (90. Rey), Obrist.

Verwarnungen: 10. Musliji, 66. Puopolo, 71. Keller (alle Foul); 61. Jadanza, 76. Ott (beide Reklamieren).

Bemerkung: Bazenheid ohne Brunner (gesperrt), Sotaric (abwesend), Schrepfer (Schule), Seiler und Baumann (beide verletzt). Uzwil ohne Malinovic, Levi, Panik, Kucani, Sassi und Lauchenauer (alle verletzt). 72. Maksuti verschiesst Foulpenalty.

Bildlegende

Sportchef Hans (Hasä) Stadler (links) und Präsident Markus Böni küren Captain Maurin Gregorin zum «Spieler des Jahres».

 

 

 

 

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