FC Wängi – FC Bazenheid 1:2 (0:1)

Abschied mit Softice

Wangi 8613

 

 

Fussball – Wängi-Trainer Thomas Hengartner betreute die Mannschaft zwei Jahre und offerierte im letzten Heimspiel allen Besuchern bis zur Halbzeit ein Softice. Mehr als hundert nahmen diese schöne Geste an und liessen sich die kalte Überraschung bei heissen Temperaturen schmecken. Bazenheid seinerseits sicherte sich mit dem Sieg definitiv Platz zwei in der Schlusstabelle.

Fulminanter Auftakt

Die Alttoggenburger starteten furios und hatten sich nach zwölf Minuten durch Sostaric, Maksuti und Marjakaj bereits drei Möglichkeiten herausgespielt, die zu einem komfortablen Vorsprung hätten reichen können. Getroffen hatte aber nur Sostaric, der mit einem herrlichen Schuss aus zwanzig Metern, genau ins obere Eck, Goalie Schürch keine Abwehrmöglichkeit liess. In der Folge nahmen es beide Teams etwas gemütlicher. Es war kein Tempo im Spiel, sicher auch zurückzuführen auf die hohen Temperaturen.

Unglücklicher Rodel

Ein Blick aufs Blatt, auf dem die Chancen notiert sind, lässt eigentlich darauf schliessen, dass die Einheimischen den Sieg davongetragen haben. Auf Seiten der Einheimischen ist darauf allerdings bis zur 90. Minute nur ein Name zu finden – Rodel. Fünfmal tauchte die Nr. 19 erfolgsversprechend vor Bresci auf, ohne ein Tor bejubeln zu können. So hätte er noch vor dem Wechsel Wängi locker in Führung schiessen können. Im gleichen Stil ging es weiter – noch dreimal kam er zum Abschluss, dreimal versagten die Nerven. Besser machte es nach 67 Minuten Roman Allenspach, als er sich beherzt durchsetzte und zum Ausgleich traf.

Musliji per Kopf

Das Glücksgefühl der Thurgauer hielt lediglich drei Minuten, dann schlug Sostaric einen Eckball zur Mitte, fand den Kopf von Musliji, der zur erneuten Führung abschloss. In der Schlussphase verwalteten die Bazenheider den Vorsprung recht geschickt und kamen erst in der Nachspielzeit in Gefahr, doch noch den Ausgleich zu kassieren. Allenspach setzte sich rechts durch, sein Schuss strich jedoch knapp über die Latte. Auf der Gegenseite war es Puopolo, der das durchaus mögliche 3:1 vergab. Aufgrund des Gesehenen, Bazenheid führte spielerisch die etwas feinere Klinge, geht der Sieg der Gäste in Ordnung. Berücksichtigt man hingegen die vergebenen Chancen, hätte Wängi einen Punkt mehr als verdient gehabt.

Sieg für das Geburtstagskind

Bazenheid-Trainer Sven Baumann erhielt, wie sein verletzter Zwillingsbruder Dejan, ein passendes Geschenk zum 31. Geburtstag und meinte nach Spielschluss: «Wir wollten uns mit drei Punkten Platz 2 sichern. Das ist uns gelungen, mehr muss ich nicht hinzufügen.»

Beat Lanzendorfer

Matchtelegramm

Grosswis – 150 Zuschauer – SR Ammann – Tore: 6. Sostaric 0:1, 67. Allenspach 1:1, 70. Musliji 1:2.

FC Wängi: Schürch; S. Sandmeier, Tuchschmid, Angst, Stark; Derungs (56. Allenspach), Dilsiz, Wiesmann, Bommer (56. Gantenbein); Böhi (79. R. Sandmeier), Rodel.

FC Bazenheid: Bresci; Brunner (63. Beluli), Studer, Gebert, Prenrecaj; Marjakaj, Gregorin, Musliji, Sostaric; Ilciktay (77. Cakir), Maksuti (46. Puopolo).

Verwarnungen: 66. Angst, 71. Puopolo (beide Foul), 87. Studer, 87. Rodel (beide Unsportlichkeit).

Bemerkung: Wängi ohne Vetter und Germann (beide verletzt); Bazenheid ohne Elmazi, Seiler, Ott und Baumann (alle verletzt), Schrepfer (Schule).

Bossart Sport Wil Clientis Bank Toggenburg Micarna SA Euronics
Maler Früh Mondi Gipsergeschäft GmbH JAKO Sportbekleidung Willi Scherrer Kies- und Beton AG
sport verein t400 J+S regiosport logo 400
FC Bazenheid 1938 | Postfach 222 | 9602 Bazenheid
Bankverbindung:
Clientis Bank Toggenburg | 9533 Kirchberg
IBAN: CH16 0695 5016 8014 2710 0
 


FC Bazenheid 1938
Copyright ©2015 | Alle Rechte vorbehalten.