FC Wattwil Bunt – FC Bazenheid 2:2 (1:0)

Den Leistungen entsprechend

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Fussball – In einem über weite Strecken ereignisarmen Spiel gabs am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem beide leben können. Fünf Minuten Tiefschlaf des Gegners reichten Bazenheid, um Wattwil Bunt an den Rand einer Niederlage zu bringen.

Ilciktay verpasst Führung

Die Partie war keine drei Minuten alt, das verpasste Ilciktay die Gästeführung. Von Sostaric herrlich freigespielt, nahm er den Ball aus vier Metern volley, schoss aber Schlussmann Dunjic an. Dann passierte lange nichts mehr. Es entwickelte sich eine Fehlpassorgie, in der sich beide Mannschaften gegenseitig übertrafen. Als endlich wieder Gefahr vor einem Tor entstand, hatte Kipfer die Füsse im Spiel. Bei der ersten Szene liess sich Schrepfer von Thalmann den Ball abluchsen, dieser spielte zu Kipfer, der aus zehn Metern daneben schoss. 120 Sekunden später (26.) traf der gleiche Akteur den Ball nicht richtig und vergab eine weitere Möglichkeit zur Führung. Diese war nach 36 Minuten Tatsache. Coppola lancierte mit einem Traumpass Huremovic, der alleine auf Bresci loszog und diesem keine Abwehrchance liess. Das Tor hatte sich irgendwie abgezeichnet, weil die Bazenheider Defensive zuvor mehrmals nicht gut aussah. Dass der Vorsprung bis zum Wechsel hielt, hatten die Einheimischen Dunjic zu verdanken, der sich praktisch mit dem Pausenpfiff in einen Schuss von Sostaric stürzte und so den Vorsprung verteidigte.

Doppelpack von Maksuti

Nach dem Tee ereignetes ich vorerst wenig, bis die Wattwiler nach einer Stunde in einen kollektiven Tiefschlaf verfielen. Zuerst scheiterte Musliji mit seinem Volleyschuss aus 18 Metern knapp. In der gleichen Minute traf auch Maksuti noch nicht. Besser machte er es dann 60 Sekunden später, als er nach einem Corner am schnellsten reagierte und zum Ausgleich einschoss. Die Einheimischen wirkten geschockt, liessen den Torschützen eine Zeigerumdrehung danach wieder gewähren, der locker zum 1:2 einschob. Nun brachte Wattwil Bunt-Trainer Marcel Romer Goalgetter Huber, der sofort für neuen Schwung sorgte. Nach 74 Minuten dann jene Szene, die umstritten war und Huber für eine angebliche Schwalbe im Strafraum gelb eintrug. Von aussen erweckte es allerdings den Eindruck, als sei es eher ein Foul, zumindest eher strafstosswürdig, als jene Intervention an Schneider (83.), die der Unparteiische als Penalty taxierte und Kipfer das 2:2 ermöglichte. Unter dem Strich hatten die vielen Besucher keine Feinkost vorgesetzt bekommen, das Spiel lebte mehr von der Spannung und am Ende war man sich einig, dass die Punktetrennung gerecht ist.

Beat Lanzendorfer

Matchtelegramm

Grüenau – 300 Zuschauer – SR Sele – Tore: 36. Huremovic 1:0, 63. Maksuti 1:1, 65. Maksuti 1:2, 83. Kipfer (Foulpenalty) 2:2.

FC Wattwil Bunt: Dunjic; Santhiyapillai, Coppola, Büsser, Jusufi; Thalmann, Dudli (78. Hjazi), Kipfer, Schneider, Quinter; Huremovic (65. Huber).

FC Bazenheid: Bresci; Prenrecaj, Studer, Schrepfer, Gebert; Marjakaj (46. Beluli), Musliji (76. Gafuri), Sostaric, Cakir (46. Puopolo); Ilciktay, Maksuti.

Verwarnungen: 65. Huber (Unsportlichkeit).

Bemerkung: Wattwil Bunt ohne Marino (gesperrt); Bazenheid ohne Elmazi, Seiler, Baumann, Ott, Gregorin (alle verletzt), Brunner (abwesend).

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