FC Amriswil – FC Bazenheid 0:0

Lauer Spitzenkampf

Amriswil 45131

Fussball – Die Affiche lautete Erster gegen Dritter. Weil Amriswil aber zehn Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz hat und der Aufstieg auch bei einer allfälligen Niederlage Tatsache werden wird, blieb der Fight hinter den Erwartungen.

Zwei Torchancen

Die Einheimischen hatten im ersten Durchgang ein Plus im Ballbesitz und tauchten dadurch auch mehr im Strafraum der Bazenheider auf. Dort blieben sie aber harmlos. Was aufs Tor kam, wurde eine Beute von Schlussmann Bresci, der insgesamt aber einen geruhsamen Nachmittag verbrachte. Kaum zu glauben, aber wahr, zum ersten Mal wirklich einzugreifen hatte er bei einem Freistoss des Ex-Bazenheiders Maag, den er glänzend parierte und auch den Nachschuss von Niklaus unschädlich machte – diese Szenen ereigneten sich in der 91. Minute! Die Gegenseite brachte allerdings auch nicht mehr zustande. Einzig Puopolo hatte den Führungstreffer auf dem Fuss, als er nach einem schlechten Abwehrversuch von Torhüter Mirseloski am schnellsten reagierte, denn Ball aus 25 Metern allerdings neben das Gehäuse setzte.

Ausschluss von Sprenger ...

Weil Amriswils Sprenger nach gut einer halben Stunde die gelbe Karte kassierte und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem Foul völlig unnötig den Ball wegdrosch, gings für ihn frühzeitig unter die Dusche. Dies liess die Einheimischen nach dem Seitenwechsel kein erhöhtes Risiko eingehen. Je länger das Spiel dauerte, desto bedachter verteidigten sie das 0:0. Bazenheid war nicht in der Lage, den nötigen Druck aufzubauen, um die Defensive des Leaders ernsthaft aus den Angeln zu heben. Zum einen wurde das Mittelfeld zu wenig schnell überbrückt, dann kam der letzte Pass so gut wie nie an und zu guter Letzt wurde das Dribbling fast schon bis zum Exzess übertrieben, hier muss sich speziell Puopolo an der Nase nehmen.

... und Brunner

Nach 91 Minuten ereilte Brunner das gleiche Schicksal wie auf der Gegenseite Sprenger. Für ein Foul kurz vor der Strafraumgrenze erhielt er die Ampelkarte, nachdem er bereits in Halbzeit 1 für das gleiche Vergehen gelb sah. Unter dem Strich war es ein harmloser Kick, mit dem aber beide leben können. Amriswil ist dem Aufstieg ein Stück näher gerückt, Bazenheid ist das Team, welches dem Spitzenreiter in dieser Saison immerhin vier Punkte abknöpfte. So fällt das Fazit von Trainer Baumann nach Spielschluss durchaus milde aus: «Ich denke kämpferisch konnten wir überzeugen. Nach vorne sind wir zurzeit halt nicht besser, daran müssen wir arbeiten. Es freut mich aber, dass Igor Sostaric in der zweiten Halbzeit der beste Mann auf dem Platz war. Überzeugen konnten auch Gebert und nach einem verhaltenen Start Captain Gregorin. Und schön ist auch, dass wir hinten kein Gegentor zuliessen.»

Matchtelegramm

Tellenfeld – 160 Zuschauer – SR Rachad.

FC Amriswil: Mirseloski; Kreis, D. Senn, Niklaus, Lang; Maiorana (91. Contartese), L. Senn, Maag, Macedo (69. Popp); Santabarbara (85. Milic), Sprenger.

FC Bazenheid: Bresci; Brunner, Studer, Ott (62. Prenrecaj), Gebert; Marjakaj (71. Musliji), Gregorin, Sostaric, Cakir; Maksuti, Puopolo.

Verwarnungen: 6. Lang (Halten), 21. Puopolo, 28. Brunner, 32. Sprenger (alle Foul), 45. Sprenger gelb/rot (Ballwegschlagen), 90. Brunner gelb/rot (Foul).

Bemerkung: Amriswil ohne Meier, Egger und Zanetti (alle verletzt), Bazenheid ohne Seiler, Baumann und Schrepfer (alle verletzt).

Beat Lanzendorfer

 

Bild

Neuzugang Igor Sostaric war Bazenheids Bester.

 

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